Das Sustainable Development Goal 12 sieht vor, mit den natürlichen Ressourcen effizienter umzugehen. Ein Lösungsansatz ist die Kreislaufwirtschaft: Im Sinne der Kreislaufwirtschaft soll der Anteil an Sekundärrohstoffen, wie Recyclingmaterial, maximiert werden. Das Abfallaufkommen soll durch Vermeidung, Verminderung, Wiederverwertung und Wiederverwendung deutlich verringert werden.
Gut zu wissen
Arbeiten in möglichst geschlossenen Kreisläufen
Vom Baum zum Produkt: Wir setzen auf integrierte Standorte, an denen Rohstoffe, Produktion und Logistikprozesse eng miteinander verbunden sind. Bei der Nutzung von Holz ist das Prinzip der Kaskadennutzung für uns ein zentraler Leitgedanke. Unser Anspruch ist es, Holz möglichst lange stofflich zu nutzen und erst dann energetisch zu verwerten, wenn eine weitere stoffliche Nutzung nicht mehr möglich ist.
Unsere Bekenntnisse
Die EGGER Gruppe verfolgt das Ziel, die Recyclingholzquote in der Spanplattenproduktion zu steigern: Bis 2030 wollen wir den Recyclingholzanteil am gesamten Holz, das wir in unserer Spanplattenproduktion einsetzen, gruppenweit auf 50 Prozent erhöhen. Dafür tätigen wir gezielte Investitionen in Aufbereitungstechnologie in unseren Werken sowie in unsere Sammelinfrastruktur.
- Das Arbeiten in möglichst geschlossenen Kreisläufen ist unser Anspruch.
- Wir setzen überwiegend Holz aus der Kreislaufwirtschaft in der Herstellung unserer Holzwerkstoffe ein: Dazu zählen Recyclingholz und Nebenprodukte der Sägeindustrie.
- Das Recyclingholz stammt aus entsorgten Gütern wie alten Möbeln, Paletten oder Plattenabschnitten.
- Wir beschaffen das Recyclingmaterial bei qualifizierten Entsorgungsfachbetrieben oder bei unseren eigenen Recycling-Sammelstandorten.
- Wir setzen für die stoffliche Verwertung vorgesehenes geeignetes Material ein. Sowohl beim Recyclingholz als auch beim fertigen Produkt kommen strikte Qualitätsstandards und Qualitätsprüfungen zum Tragen.
- Erstmals haben wir bereits 1995 Recyclingholz in unserer Produktion eingesetzt und seither Expertise aufgebaut.
- Bäume nehmen bei ihrem Wachstum CO2 auf, dabei bleibt der Kohlenstoff im Holz über seine gesamte Nutzungsdauer temporär gespeichert. Mit jedem Span, der stofflich recycelt wird, können wir diesen Speichereffekt verlängern.
Um zur Versorgung unserer Werke mit Recyclingholz beizutragen, setzen wir auf aktive Rückwärtsintegration und betreiben eigene Recycling-Sammelstandorte unter dem Namen EGGER Timberpak. Dieses Netzwerk möchten wir weiter ausbauen.
- Wo wir überall bereits Recycling-Sammelstandorte haben, sehen Sie hier im Überblick.
- Mit unseren Sammelstandorten haben wir in ausgewählten Ländern den Aufbau von Strukturen zur Sammlung und Aufbereitung von Recyclingholz unterstützt.
- An unseren Timberpak Standorten wird Recyclingholz aus der jeweiligen Region gesammelt, sortiert und für den Transport in unsere Werke vorzerkleinert. Dort findet die endgültige Aufbereitung statt.
- Damit aus dem Recyclingholz ein hochwertiger Plattenwerkstoff entsteht, bedarf es spezieller Anlagen, die das Material aufbereiten. Wir investieren weiter in neue Recyclingaufbereitungsanlagen an unseren Produktionsstandorten.
Weitere Informationen zu unseren Nachhaltigkeitszielsetzungen sowie unseren Fakten und Belegen finden Sie hier:
Im Überblick in unserer Nachhaltigkeitsstrategie-Übersicht
Im Detail in unserem Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht der EGGER Gruppe
Maßnahmen und Fortschritt
Jeder Schritt zählt! Diese Maßnahmen konnten wir zuletzt umsetzen, im Bestreben, unseren Recyclingholzeinsatz weiter auszubauen.