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Wir beantworten Ihre Fragen zum Thema Fußboden

Unsere FAQs zu Fußboden Themen
Ein Fußboden ist nicht ein alltägliches Produkt, sondern wird naturgemäß nur alle 15 Jahre getauscht. Daher entstehen im Kaufprozess viele Unklarheiten, die Sie vielleicht auch verunsichern. Hier finden Sie jene Fragen rund um das Thema Fußboden, die am häufigsten gestellt werden und unsere Antworten dazu.
Falls Sie danach immer noch unsicher sind, schicken Sie uns gerne eine E-mail an flooring@egger.com, oder rufen Sie unser Service-Center an.

Allgemeine Fragen

Auf welcher europäischen Norm basiert die CE - Kennzeichnung?

Die CE-Kennzeichnung basiert auf der europäischen Norm EN 14041 und stellt sicher, dass die Produkteigenschaften den Anforderungen hinsichtlich Gesundheit, Sicherheit und Energieeinsparung entsprechen.

Was bedeutet das PEFC Zeichen?

PEFC steht für die nachhaltige, verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung und die kontrollierte Weiterverarbeitung des Naturproduktes Holz. So bleiben unsere Wälder auch zukünftigen Generationen als Lebensgrundlage, Arbeitsplatz und Erholungsraum erhalten. PEFC ist ein international anerkanntes Rahmenwerk zur Zertifizierung von Holz und Holzprodukten.

Kann EGGER Fußboden mit einem Rollstuhl befahren werden?

Ja.

Welche Stuhl- und Möbelrollen dürfen auf EGGER Fußboden benutzt werden?

Typ W (weich)

Was versteht man unter Nutzungsklassen?

Bodenbeläge für den Innenbereich werden nach ISO 10674 in sogenannte Nutzungsklassen eingestuft, welche den Einsatzbereich eines Fußbodens kennzeichnen. Es gibt die Nutzungsklassen 21 bis 23 und 31 bis 34, welche zwischen den Anwendungsbereichen „Wohnen“ und „Gewerblich“ - bei mäßiger, normaler und starker Nutzung - unterscheiden. Die Einstufungen mittels Nutzungsklasse sollen Verbrauchern und Verarbeitern die Entscheidung erleichtern, welcher Fußboden für welchen Einsatzbereich geeignet ist. Zur einheitlichen Kennzeichnung wird die Nutzungsklasse mittels standardisierten Piktogrammen abgebildet.

Was kann man gegen elektrostatische Aufladung machen?

Eine statische Aufladung von Personen kann dazu führen, dass beim Berühren von Metall eine spürbare Entladung stattfindet. Dass sich Personen statisch aufladen, ist ein völlig normaler Vorgang. Wenn diese Aufladungen nicht aus dem Körper entweichen können, bevor sie eine gewisse Größe aufgebaut haben, kommt es beim Kontakt zu Metallgegenständen unweigerlich zum so genannten „Stromschlag“. Die Spürbarkeit kann bei statischen Aufladungen von mehr als 2 kV (Kilo Volt) auftreten. Die statische Aufladung kann dann nicht aus dem Körper entweichen, wenn die relative Luftfeuchtigkeit unter 40 % ist und wenn Personen Schuhe tragen, die eine elektrisch isolierende Sohle haben. Unter normalen raumklimatischen Bedingungen ist bei Laminatboden eine statische Personenaufladung von über 2 kV nicht zu erwarten. Nur Laminatböden, die nach der EN 1815 geprüft, zertifiziert und entsprechend ausgewiesen sind, gelten nach der gültigen Normung als antistatisch. Ausgewiesene EGGER Laminatböden stellen eine Personenaufladung UP < 2 KV sicher und entsprechen den Anforderungen der EN 1815 (Prüfung des elektrostatischen Verhaltens).

Was versteht man unter Abrieb?

"Unter Abrieb versteht man den Verschleiß der Nutzschicht. Bei einem vollständigen Verschleiß der Nutzschicht wird die dekorative Schicht angegriffen und zerstört. Die Abriebfestigkeit für Laminatböden gemäß EN 13329 wird in den Klassen AC1 bis AC5 unterteilt. EGGER Laminatböden weisen Abriebfestigkeiten im Bereich der Klassen AC3 bis AC5 auf. EGGER Design-und Comfort-Böden unterliegen der Euro-Norm 16511. Hier wird die Abriebfestigkeit direkt durch die Anzahl der erreichten Umdrehungen definiert und der Nutzungsklasse zugeordnet, zum Beispiel NK31  > 600, NK32 >4.000 Umdrehungen. Auch hier gilt, je höher der Wert, desto höher die Abriebfestigkeit."

Was ist HDF?

HDF steht für Hoch Dichte Faserplatte. HDF Platten bestehen aus feinen Holzfasern, die mit Harzen und Bindemitteln unter hohen Druck verpresst werden. Die Dichte einer HDF Platte sollte mindestens 850 kg/m3 betragen. HDF Platten werden aufgrund ihrer hohen Festigkeit und der geringen Materialstärke überwiegend als Trägermaterial für Laminatfußböden und auch für mehrschichtige, modulare Fußbodenbeläge verwendet. Die EGGER Trägerplatten vom Typ „HDF Quell-Stop+“, HDF Aqua+ und UWF sind zudem besonders widerstandsfähig gegenüber einwirkender Feuchtigkeit und bieten somit einen erhöhten Schutz vor Kantenaufquellungen.

Was ist eine Synchronpore?

Oberflächen mit starken Strukturen und bemerkenswerter Haptik, die möglichst genau die Äste und Maserungen der Holzoptik betonen, bezeichnet man als Synchronporen.

Was sind Fasen?

Als Fasen bezeichnet man die abgeschrägten Kanten der einzelnen Elemente, welche im verlegten Zustand eine gewollte V-Fuge bilden.

Fragen zum Laminatboden

Wodurch entstehen Quellungen am Laminatboden?

Aufquellungen an Kantenbereichen sind meist auf von oben in den Stoßbereich der Elemente eindringende Feuchtigkeit zurückzuführen. Diese Feuchtigkeit muß jedoch über einen längeren Zeitraum auf die Oberfläche/den Stoßbereich der Elemente eingewirkt haben, um Aufquellungen zu erzeugen.

Welche Laminatbodenstärke ist optimal?

Für die Eignung der Laminatboden in den jeweiligen Einsatzbereich, ist die Stärke bzw. die Dicke des Boden nicht entscheidend. Wichtig ist, dass der gewählte Laminatboden die richtige Nutzungsklasse aufweist, für welchen Bereich dieser auch zugelassen ist.

Was ist Laminat für ein Material?

Laminatboden ist ein Nutzfußboden zur Verwendung im Innenbereich, welcher zu mehr als 90% aus dem Rohstoff Holz besteht. Der Aufbau besteht aus verschiedenen Komponenten, welche unter Druck und Temperatur dauerhaft miteinander verbunden werden. Die einzelnen Komponenten sind: Nutzschicht, Dekorpapier, hochverdichtete Holzfaserplatte und Gegenzug.

Wie entsorgt man Laminatboden?

Laminatböden werden als ökologisch unbedenklicher Hausmüll eingestuft und können somit über Mülldeponien bzw. Verbrennungsanlagen entsorgt werden. Abfallschlüssel für Verarbeiter: 170201, Abfallschlüssel für Endverbraucher 200138 (sortenrein) bzw. 200307 (Sperrmüll).

Ist Laminatboden ableitfähig und kann z.B. in Serverräumen und/oder OP's eingesetzt werden?

Ableitfähige Böden sind immer dann erforderlich, wenn es sich um Räume mit besonderen Anforderungen handelt. Dies sind z.B. EDV- und Steuerungszentralen, OP-Räume, Intensivstationen und explosionsgefährdete Bereiche. Hier wird der dafür geeignete Bodenbelag speziell verlegt und vom Elektromeister an den Potentialausgleich des Gebäudes (Erdung) angeschlossen. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften eines Holzwerkstoffes sind ableitfähige Verlegungen mit einem Laminatboden nicht möglich.

Warum Laminat statt Fliesen, Linoleum oder Parkett?

Es sprechen viele Gründe für Laminatboden. Gegenüber Fliesen, Parkett oder Linoleumrollen sind Laminatböden oft kostengünstiger und darüber hinaus leicht selbst zu verlegen. Die Oberfläche der Laminatböden ist belastbarer als die von Parkett oder Linoleum und dank der Lichtechtheit bleichen die Dekore auch nach vielen Jahren nicht aus. Zudem ist Laminat gesundheitlich unbedenklich, pflegeleicht und hat eine hervorragende Ökobilanz. Die große Auswahl an Dekoren und Formaten lassen keine Wünsche offen.

Wie wird Laminat richtig gereinigt?

Der gröbste Schmutz wird durch angemessene Türmatten abgehalten. Bei den restlichen Verschmutzungen hilft einfaches Absaugen mit dem Bürstenaufsatz Ihres Staubsaugers. Je nach Nutzungs- und Verschmutzungsgrad sollten Sie in regelmäßigen Abständen den Boden mit einem angefeuchteten Tuch wischen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Fasen des Bodens in Längsrichtung gereinigt werden. Für optimale Reinigung empfehlen wir den systembezogenen EGGER Bodenreiniger Clean-it. Die feuchteresistenten EGGER Aqua+ Laminatböden lassen sich auch mit Dampfreiniger sauber halten.

Welche Reinigungsmittel können für Laminatböden eingesetzt werden?

Ein geeignetes Reinigungs- oder Pflegemittel baut keine Schichten auf und dringt nicht aggressiv in die Kantenbereiche ein. Durch die Anwendung ungeeigneter Reinigungsmittel können sich Schichten bilden, die sich auf Dauer wie eine Folie auf den Laminatfußboden legen und somit die Oberfläche trüben. Unser systembezogener Reiniger Clean-it wurde speziell dafür entwickelt und ist in unserem Zubehörsortiment erhältlich.

Sind Laminatböden geeignet für Allergiker?

Aufgrund der geschlossenen Oberflächenstruktur von Laminatböden und der einfachen Reinigung kann davon ausgegangen werden, dass Laminatböden besonders für Allergiker geeignet sind.

Können Laminatböden im Laufe der Zeit verfärben oder ausbleichen?

EGGER Laminat- sowie Comfort- und Designböden sind lichtecht bzw. resistent gegen UV-Bestrahlung (Sonnenlicht). Es kommt im Laufe der Nutzung zu keinen ungewollten Verfärbungen oder dem Ausbleichen des Dekorbildes.

Warum können bei verlegten Laminatböden Fugen entstehen?

Laminatboden ist ein organisches Produkt und besteht überwiegend aus Holzfasern. Die Elemente können sich je nach klimatischen Bedingungen ausdehnen oder zusammenziehen. Deshalb schreiben wir in unserer Verlegeanleitung vor, dass während und nach der Verlegung, eine Raumlufttemperatur von mindestens 18 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 70 % vorliegen soll. Bei diesen raumklimatischen Bedingungen wird das Bewegungsverhalten der Elemente nicht sichtbar.

Warum können sich die Laminatdielen nach dem Verlegen verformen?

Verzug und Schüsselung (einseitige Feuchtigkeitsaufnahme von unten) treten auf, wenn die Laminatbodenelemente vor der Verlegung nicht ausreichend akklimatisiert, d.h. dem Raumklima nicht angepasst wurden und/oder die verlegte Laminatbodenfläche im Falle eines mineralischen Untergrunds nicht durch eine sogenannte „Dampfbremse“ vor aufsteigender Untergrundfeuchte geschützt ist.

Warum wölben sich Laminatdielen?

Im Allgemeinen ist eine Wölbung des Bodens auf fehlende bzw. zu gering dimensionierte Dehn-/ Bewegungsfugen zurückzuführen. Auch minimale Berührungspunkte zu festen Baukörpern reichen aus, um an anderer Stelle einzelne Bodenelemente zum Wölben zu bringen.

Wie entfernt man Flecken vom Laminat?

Bei Flecken wie Kaffee-, Tee, Limonade-, Obst,- oder Milchflecken genügt lauwarmes Wasser und gegebenfalls haushaltsüblicher Essigreiniger. Mit handelsüblichen Lösungsmitteln wie zum Beispiel Reinigungsbenzin oder Fleckenentferner können Sie schwierige Flecken punktuell entfernen. Diese Produkte beschädigen den Laminatfußboden keineswegs. Tragen Sie die Lösungsmittel allerdings stets mit einem Tuch und nie direkt auf den Laminatboden auf. Sorgen Sie für einen ausreichenden Frischluftzufuhr und neutralisieren Sie anschließend die gereinigten Stellen mit Wasser.

In welcher Brandklasse sind EGGER Laminatböden eingestuft?

Die Einstufung der Entflammbarkeit eines Laminatbodens erfolgt in so genannte Brennbarkeitsklassen. Seit Einführung der CE -Kennzeichnung gemäß EN 14041 für Laminatböden wird das Brandverhalten nach DIN EN 13501-1 geprüft. EGGER Laminatböden werden nach der EN 13501-1 geprüft und sind für die Euro-Klasse Cfl–s1 klassifiziert.

Kann man Laminat im Wintergarten verlegen?

Ja, wenn gewährleistet ist, dass die raumklimatischen Bedingungen konstant bleiben und unsere Vorgaben (siehe Verlegeanleitung) entsprechend umgesetzt werden.

Darf auf Laminatboden Dampfreiniger benutzt werden?

Nein, grundsätzlich nicht. Nur die EGGER Aqua+ Laminatböden können mit einem Dampfreiniger gereinigt werden. Wichtig dabei ist, dass der Dampfreiniger permanent in Bewegung gehalten wird.

Fragen zum Comfort-Boden

Warum ist der EGGER Comfort-Boden wärmer als andere Böden?

Die Struktur der Korkschicht mit ihren vielen kleinen Luftzellen bildet einen natürlichen Isolator, welcher die gespeicherte Wärme langsamer abgibt. Dadurch fühlt sich die Oberfläche beim Begehen wärmer an.

Ist der Comfort-Boden wirklich leiser als Laminat?

Ja, insbesondere in puncto Raumschall (Gehschall). Hier erreichen EGGER Comfort-Böden, aufgrund der schalldämmenden Eigenschaften des Rohstoffes Kork eine Raumschallreduzierung von bis zu 14 Sone und sind somit nach IHD W 431 um bis zu 50 % leiser als der Referenzboden (8 mm Laminatboden auf 3 mm dicken PE-Schaummatte). Unter Raumschall versteht man das Geräusch, das beim Begehen des Fußbodens im Raum erzeugt und wahrgenommen wird.

Wie empflindlich ist der EGGER Comfort-Boden?

Durch ein besonderes Herstellungsverfahren wird die obere Korkschicht, im Vergleich zum Rohprodukt Kork, um fast das 3-fache verdichtet, so dass unsere Comfortböden deutlich verbesserte Werte und Eigenschaften hinsichtlich Eindruckverhalten und Stoßbeständigkeit aufweisen. Die widerstandsfähige und zugleich elastische Oberflächenlackierung garantiert bei sachgerechter Nutzung und Pflege eine schöne Oberfläche über viele Jahre.

Wie reinigt man den EGGER Comfort-Boden?

Die geschlossene Oberfläche ermöglicht einfaches und problemloses Reinigen. Die normale Unterhaltsreinigung sollte mittels Fegen, Saugen und/oder „nebelfeuchtem“ Wischen erfolgen.

Wie wird der Comfort-Boden von EGGER hergestellt?

Der Comfort-Boden hat einen mehrschichtigen Aufbau, der sich aus folgenden Komponenten zusammensetzt: umweltfreundlicher UV-Schutzschicht, digitaler Dekordruck, Comfort-Decklage aus Kork, hochverdichtete Holzfaserplatte und schalldämmende Kork-Unterlagsmatte. Im ersten Produktionsschritt werden die beiden Korklagen auf die Trägerplatte kaschiert. Im zweiten Schritt erfolgt dann der Dekordruck mittels HD-Digitaldrucktechnik.

Welche Bürostuhlrollen eignen sich für den Comfort-Boden?

EGGER Comfort-Böden sind für den Einsatz von Stuhl- und Möbelrollen geeignet. Hierbei ist darauf zu achten, dass diese dem Typ „W“ (weich) entsprechen und regelmäßig gesäubert werden. Alternativ kann auch eine angepasste Bürostuhlunterlage verwendet werden.

Sind EGGER Comfort-Böden gesundheitsschädlich?

EGGER Comfort-Böden dürfen das bekannte Umweltzeichen Blauer Engel führen. Der Blaue Engel ist ein Umweltzeichen der deutschen Bundesregierung zum Schutz von Mensch und Umwelt. Der Blaue Engel stellt sicher, dass Produkte und Dienstleistungen hohe Anforderungen bezüglich Umwelt-, Gesundheit- und Gebrauchseigenschaften erfüllen. Das Umweltzeichen „Blauer Engel“ steht für energieeffiziente, dauerhafte und wiederverwertbare Produkte, hergestellt aus nachhaltig erzeugten Rohstoffen / -materialien, welche emissionsarm sind und lediglich eine geringe Geräuschentwicklung verursachen.

Braucht man eine Trittschalldämmung unterhalb des EGGER Comfort-Bodens?

Unter EGGER Comfort-Böden mit integrierter Kork-Unterlagsmatte dürfen keine weiteren Unterlagsmatten verlegt werden. Auf mineralischen Untergründen muss jedoch immer eine Feuchteschutzfolie SD-Wert > 75 m als Dampfbremse vollflächig und wannenförmig ausgelegt werden.

Werden in der Produktion von Comfort-Böden umweltschädliche Materialien eingesetzt?

Nein, außer ihren positiven Gebrauchseigenschaften haben unsere Comfort-Böden auch ein komplett ökologisches Profil, welches sie als umweltfreundliche und gesundheitlich unbedenkliche Bodenbeläge (z.B. PVC frei & keine Weichmacher) charakterisiert. Sie bestehen hauptsächlich aus den nachwachsenden Rohstoffen Holz und Kork, sind PEFC zertifiziert und mit dem Umweltsiegel Blauer Engel ausgezeichnet. Die Fertigung erfolgt in modernsten Produktionsanlagen, welche den strengsten Emissions- und Umweltschutzauflagen unterliegen und über eigene Energie- und Wärmekreislaufsysteme verfügen.

Kann EGGER Comfort-Boden auch im Badezimmer verlegt werden?

Nein, EGGER Comfort-Böden dürfen nicht in Nass- und Feuchträumen wie Badezimmern, Saunen oder ähnlichen Räumen verlegt werden.

Wie verhält sich der Comfort-Boden bei punktueller Druckbelastung?

Die EGGER Comfort-Korkböden zeichnen sich aufgrund der hohen Qualität der Trägerplatte und der hochverdichteten, elastischen Deckschicht durch eine hervorragende Beständigkeit gegenüber Eindrücken aus. Durch die elastischen Eigenschaften des Naturproduktes Kork dehnen sich die Korkzellen nach einer Druckbelastung wieder aus und erreichen in vielen Fällen ihre ursprüngliche Form. Gleichzeitig verhindert der elastische Lackaufbau ein Brechen der Dekor- und Nutzschicht bei punktuellen Belastungen.

Wo entsorgt man den Comfort-Boden?

Anfallende Reste von EGGER Comfort-Böden sowie solche aus Abbruchmaßnahmen sollen in erster Linie einer stofflichen Verwertung zugeführt werden. Ist dies nicht möglich, müssen nicht weiter nutzbare Comfort-Bodenreste aufgrund des hohen Heizwertes von ca. 16MJ/kg einer energetischen Verwertung zur Erzeugung von Prozessenergie und Strom (Kraft Wärmekopplung) anstatt einer Deponierung zugeführt werden (Abfallschlüssel nach Europäischem Abfallkatalog: 170201/030103). Falls ein Verbraucher den Comfort-Boden bei seinem kommunalen Entsorger sortenrein oder gemischt mit anderem Sperrmüll abgibt, so fällt dies unter die Abfallschlüsselnummern 200138 (sortenrein) oder 200307 (Sperrmüll) für Siedlungsabfälle. Nach diesen Abfallschlüsseln ist eine thermische Verwertung (Abgabe beim Wertstoffhof oder direkt thermischen Heizkraftwerk) ebenfalls möglich. Eine Deponierung wie z.B. bei Bauschutt ist europaweit jedoch nicht zulässig.

Fragen zum Designboden

Was ist ein Designboden?

Als Designböden werden Produkte bezeichnet, welche der halbstarren, mehrschichtigen, modularen Fußbodenbeläge mit abriebbeständiger Decklage gemäß 16511:2014 angehören.

Was ist TPU?

TPU (thermoplastisches Polyurethan) ist ein thermoplastischer Elastomer, bestehend aus Hart- und Weichsegmenten, also ein gummiartiges Material, welches allerdings im Gegensatz zu herkömmlichem Gummi thermoplastisch verarbeitet werden kann.

Enthält TPU Weichmacher, Phatalate und/oder PVC?

Das für die EGGER Designböden verwendete thermoplastische Polyurethan wird ohne zusatz von Weichmachern hergestellt, enthält keine Phatalate und ist 100% PVC frei. Darüber hinaus trägt unsere TPU Folie nicht zu VOC Emissionen bei und enthält keine gefährlichen Schadstoffe.

Ist der Desigboden rutschfest?

Ja, die Einstufung in die technische Klasse DS „Begehsicherheit“ laut CE Kennzeichnung wird von allen Oberflächen erfüllt. Darüber hinaus besitzen die EGGER Designböden die R10 Zertifizierung.

Welche Reinigungsmittel können auf TPU Oberflächen eingesetzt werden?

Ein geeignetes Reinigungs- oder Pflegemittel baut keine Schichten auf und dringt nicht aggressiv in die Kantenbereiche ein. Durch die Anwendung ungeeigneter Reinigungsmittel können sich Schichten bilden, die sich auf Dauer wie eine Folie auf den Boden legen und somit die Oberflache trüben. Unser systembezogener Reiniger Clean-it wurde speziell dafür entwickelt und ist in unserem Zubehörsortiment erhältlich.

Besitzen EGGER Designfußböden eine antistatische Ausrüstung?

Nein, EGGER Designböden hat keine antistatische Ausrüstung gemäß EN1815 mit einer Personenaufladung von kleiner 2 kV als Maximalwert.

Kann man den Designboden im Wintergarten verlegen?

Geringes Wachstumsverhalten bei Temperaturschwankungen zeichnet den EGGER Designboden aus. Der Boden ist somit auch für die Nutzung in Wintergärten geeignet.

Was bedeutet vollflächige Verklebung?

Vollflächige Verklebung bedeutet, dass der Fußbodenbelag mit dem Unterboden vollflächig verklebt wird. Die einzelnen Fußbodenelemente werden mittels Klick-Verbindung miteinander verbunden, einzeln in das Klebebett abgelegt und angedrückt. Durch die vollflächige Verklebung erzielt man eine Reihe von Vorteilen: der Raumschall wird verbessert, es werden weniger Bewegungsprofile benötigt, die Bodenfläche ist belastbarer, der Gehkomfort ist höher und der Wärmedurchlasswiderstand der Fußbodenkonstruktion wird minimiert.

Sind EGGER Designböden für die Verwendung in Badezimmern freigegeben?

Ja, alle unsere Designböden sind für die Verlegung in Badezimmern geeignet und freigegeben.

Können Designböden im Laufe der Zeit verfärben oder ausbleichen??

Nein, EGGER Designböden sind resistent gegen UV-Bestrahlung (Sonnenlicht). Es kommt im Laufe der Nutzung zu keinem Verfärben oder Ausbleichen des Dekorbildes.

Welche Brandklasse hat der EGGER Designboden?

Hinsichtlich des Brandverhaltens müssen die Bodenbeläge im Rahmen der CE-Kennzeichung (EN 14041) die Brandklasse nach EN 13501-1 geprüft und zertifiziert werden. EGGER Designfußböden sind in die europäische Brandklasse Cfl–s1 eingestuft/klassifiziert.

Wie ist der EGGER Designboden zu entsorgen?

"Auf der Baustelle anfallende Reste von EGGER Designböden sowie solche aus Abbruchmaßnahmen sollen in erster Linie einer stofflichen Verwertung zugeführt werden. Ist dies nicht möglich, sollten nicht weiter nutzbare Designbodenreste aufgrund des hohen Heizwertes von ca. 16MJ/kg einer energetischen Verwertung zur Erzeugung von Prozessenergie und Strom (Kraft Wärmekopplung) anstatt einer Deponierung zugeführt werden (Abfallschlüssel nach Europäischem Abfallkatalog: 170201/030103). Falls ein Verbraucher den Fußboden bei seinem kommunalen Entsorger sortenrein oder gemischt mit anderem Sperrmüll abgibt, so fällt dies unter die Abfallschlüsselnummern 200138 (sortenrein) oder 200307 (Sperrmüll) für Siedlungsabfälle. Nach diesen Abfallschlüsseln ist eine thermische Verwertung (Abgabe beim Wertstoffhof oder direkt beim thermischen Heizkraftwerk) ebenfalls möglich. Eine Deponierung wie z.B. bei Bauschutt ist europaweit jedoch nicht zulässig. "

Ist der EGGER Designboden für die Verlegung auf einer Fußbodenheizung geeignet?

Fußbodenheizungen, die heizen und kühlen, sind geeignet, wenn die Freigabe durch den Hersteller des Systems zur Verwendung unter EGGER Designböden, eine digital geregelte Temperatursteuerung sowie eine maximale Oberflächentemperatur von 28 °C im Heizbetrieb, eingehalten werden. Darüber hinaus gilt für diese Systeme im Kühlbetrieb eine Mindestoberflächentemperatur von 15 °C, welche nicht unterschritten werden darf. Die fachgerechte Installation eines Taupunktfühlers zur Überwachung möglicherweise auftretender Kondensation ist ebenfalls erforderlich.

Wie kann man hartnäckige Flecken vom EGGER Designboden entfernen?

Mit handelsüblichen Lösungsmitteln, wie zum Beispiel Reinigungsbenzin oder Verdünner, können Sie schwierige Flecken entfernen. Diese Produkte beschädigen den Designboden keineswegs. Tragen Sie die Lösungsmittel allerdings stets mit einem Tuch und nie direkt auf den Boden auf. Sorgen Sie für eine ausreichende Frischluftzufuhr und neutralisieren Sie anschließend die gereinigten Stellen mit Wasser.

Ist dieTemperaturbeständigkeit der TPU Oberfläche bei intensiver Sonneneinstrahlung gegeben?

Ja, die Temperaturbeständigkeit ist komplett gegeben. Im schlimmsten Fall kann die Maximaltemperatur, welche eine schwarze Fußbodenoberfläche unter Sonneneinstrahlung erreichen kann, bei 70°C liegen.

Wie groß ist der Wärmedurchlasswiderstand der EGGER Designböden?

EGGER Designböden haben einen Wärmeduchlasswiderstand von 0,03 m²K/W, und erfüllen damit die CE-Anforderung von 0,15 m²K/W deutlich.

Fragen zur Verlegung

Welcher EGGER Fußboden ist geeignet für Fußbodenheizung?

Alle EGGER Fußböden sind sowohl für warmwasserbasierende als auch für elektrische Fußbodenheizungen geeignet (es gilt: Wärmedurchlasswiderstand des gesamten Fußbodenaufbaus < 0,15 m²K/W), wenn Vorlauf- bzw. Betriebstemperatur digital gesteuert werden können und somit eine maximale Oberflächentemperatur von 28°C kontrolliert und nicht überschritten wird. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in den Verlegeanleitungen.

Gibt es eine bestimmte Verlegerichtung für Laminat - längs oder quer?

Fußbodenflächen, die aus einzelnen Dielen bestehen / zusammengesetzt werden, wie die EGGER Laminat-, Comfort- oder Designböden, wirken am besten, wenn die Dielen parallel zum Lichteinfall verlegt werden. Eine verbindliche Vorgabe für die Verlegerichtung besteht jedoch nicht. Ausnahme: Bei Holzdielenböden als Verlegeuntergrund muss quer zur Dielung verlegt werden.

Wie schneidet man Laminat?

Das Zuschneiden, An- und Einpassen der einzelnen Elemente kann mit einer handelsüblichen Tauchsäge, Tischkreissäge und/oder Stichsäge erfolgen. Empfehlenswert sind in jedem Fall eine möglichst feine Zahnung und die Eignung zur Holzbearbeitung. Der entstehende Sägestaub sollte abgesaugt werden. Alternativ besteht auch die Möglichkeit die Fußbodenelemente mit so genannte „Laminatstanzen" zu schneiden.

Wieviel Verschnitt muss man einberechnen?

Bei üblicher Verlegung in Standardräumen mit quadratischer oder rechtwinkliger Bodenfläche kann die benötigte Menge an Laminat-, Comfort oder Designfußboden mit einem durchschnittlichen Verschnitt von 5 % kalkuliert werden. Ausgemessene Bodenfläche (m²) + 5 % Verschnitt = Bestellmenge Boden (m²).

Wie verlegt man die letzte Reihe einer Laminat-, Comfort- oder Designbodenfläche?

Um die letzte Reihe für den Zuschnitt und die Verlegung vorzubereiten, legen Sie die einzubauenden Fußbodenelemente jeweils an der vorgesehenen Position exakt auf die vorletzte Reihe. Mit einem Dielenrest (Elementbreite + Randfugenbreite) kann die Wandkontur im vorgewählten Abstand auf die Dielen übertragen werden. Die angepassten / zugeschnittenen Dielen werden dann in die vorletzte Reihe eingeklickt.

Wann kann Laminat auf Estrich verlegt werden?

Wenn der Estrich die Anforderungen in Hinblick auf Feuchtigkeit, Ebenheit, Tragfähigkeit und Sauberkeit erfüllt (er ist verlegereif). Dies gilt auch für alle anderen möglichen Unterböden.

Ab wann ist der Laminatboden nach der Verlegung belastbar?

Schwimmend verlegte EGGER Laminat-, Comfort- und Designböden sind direkt nach der Verlegung begehbar und nutzbar.

Wofür braucht man eine Dampfbremse?

Eine Feuchteschutzfolie, auch Dampfbremse genannt, schützt den Fußboden gegen möglicherweise aufsteigende Untergrundfeuchte. Bei der schwimmenden Verlegung von EGGER Laminat-, Comfort- oder Designboden auf mineralischen Untergründen (z.B. Estrichen /Fliesen) muss immer eine Feuchteschutzfolie mit einem SD-Wert ≥ 75 m als Dampfbremse vollflächig verlegt werden. Die einzelnen Bahnen müssen im Stoßbereich 20 cm überlappen.

Was ist eine Dehnungsfuge?

Alle auf Holz basierenden, organischen Materialien unterliegen durch wechselnde raumklimatische Bedingungen (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) einem bestimmten Bewegungsverhalten (schwinden / wachsen). Durch ausreichend dimensionierte Dehnungsfugen zu allen festen Baukörpern wird der fertig verlegte Boden in seinem Bewegungsverhalten nicht behindert. Es müssen grundsätzlich Dehnungsfugen in einer Breite von 8 mm bis 10 mm zu festen Baukörpern wie Wänden, Türzargen, Rohrdurchführungen, Pfeilern, Treppen usw. ausgebildet werden.

Kann man Laminat auf Fliesen verlegen?

Ja, vorausgesetzt der Fliesenboden erfüllt die Anforderungen in Hinblick auf Feuchtigkeit, Ebenheit, Tragfähigkeit und Sauberkeit - sprich er ist verlegereif.

Wie befestigt man die Bodenprofile zum Untergrund?

Bei den meisten Profiltypen ist es erforderlich, die Basis (Unterprofil) zur Aufnahme des Deckprofils vor der Verlegung des Laminatbodens mittels Bohrung und Schrauben auf dem Unterboden zu montieren.

Welche Vorgaben an die Ebenheit des Unterbodens gelten bei der Verlegung von EGGER Fußböden?

Eine maximale Abweichung zur Ebenheit < 2 mm/m, egal ob schwimmende oder vollflächige Verklebung.

Welche Anforderungen/Vorgaben bestehen hinsichtlich des Unterbodens?

Vor der Verlegung eines Fußbodens muß geprüft werden, dass der Verlegeuntergrund die benötigte Verlegereife hat. Dies bedeutet, der Unterboden muss tragfähig, trocken, sauber & eben sein (max. Abweichung zur Ebenheit 2,0mm/m). Geeignete Untergründe sind alle Estricharten, einschließlich Heizestriche auf Warmwasserbasis, Holzspanplattenkonstruktionen, Holzfaserplatten und keramische Fliesen.

Kann man Laminat unter der Küchenzeile verlegen?

Natürlich ist es möglich EGGER Laminat-, Comfort- und Designfußböden vorab zu verlegen und Einbauküchen / -schränke auf diesen zu stellen. Es ist aber durchaus empfehlenswert Einbaukuchen und Einbauschränke vor der Verlegung aufzubauen und den EGGER Fußboden nur bis hinter die Sockelblende zu verlegen. Dies verhindert zum einen die einseitige Belastung / Fixierung der Fußbodenfläche (insbesondere im Fall der schwimmenden Verlegung) und ermöglicht zugleich eine einfache Wiederaufnahme.

Kann man beschädigte Laminatpaneele in der Fläche austauschen?

Ja, wenn der Laminatboden schwimmend verlegt wurde.

Ist Teppichboden geeignet als Dämmunterlage unter Laminat?

Textile Bodenbeläge stellen keinen geeigneten Verlegeuntergrund dar und müssen vor der Verlegung von Laminat-, Comfort- oder Designboden entfernt werden. Als Gründe können angeführt werden, dass Teppichböden bei Belastung zu stark nachgeben können und eine so genannte produktionstechnische Laufrichtung haben, welche direkt auf den schwimmend verlegten Fußboden übertragen würde. Hinzu kommt der hygienische Aspekt, da ein Teppichboden unter einer anderen Fußbodenfläche verrotten kann.

Sind Übergangsprofile zwischen Räumen (in Türen) notwendig?

Ja, bei einer schwimmenden Verlegung sind Bewegungsprofile in Türen stets notwendig. Die Fußbodenelemente beidseitig mit einem Abstand von 8-10 mm an das Unterprofil (Basis) heranlegen. Die daraus resultierenden Bewegungsfugen werden durch das Oberprofil abgedeckt.

Sind Bewegungsprofile in großen Räumen notwendig?

Ja, bei der schwimmenden Verlegung von EGGER Laminat- und Comfort-Boden ab einer Raumlänge-/breite > 10m und bei der schwimmenden Verlegung von EGGER Designboden ab einer Raumlänge/-breite >15m.

Welche maximale Raumgröße (Länge x Breite) kann ohne Bewegungsprofile verlegt werden?

Die maximale Fläche, welche ohne den Einbau von Bewegungsprofilen schwimmend verlegt werden kann, beträgt bei EGGER Laminat- und Comfortböden 10 x 10 m und bei Designfußboden 15 x 15 m .

Muss eine Unterlagsmatte zwingend verlegt werden und wenn ja, welche?

Ja, bei der schwimmenden Verlegung (nur im privaten Wohnbereich) ist es notwendig eine Unterlagsmatte zu verwenden. Unsere Empfehlung für ein optimales Verlegeergebnis ist die Verwendung der systembezogenen Unterlagsmatte EGGER Silenzio Duo.

Was versteht man unter schwimmender Verlegung?

Bei schwimmender Verlegung wird der Bodenbelag ohne feste Verbindung mit dem Unterboden verlegt und nur die einzelnen Fußbodenelemente werden mittels Feder und Nut (Klicksystem) miteinander verbunden. Somit kann sich der Fußboden frei auf dem Unterboden bewegen bzw. „schwimmen“.

Wo verwendet man Sockelleisten?

Sockelleisten benötigen Sie, um die Dehnungsfugen zu den Wänden abzudecken und einen harmonischen Wandabschluss zu schaffen. Hierzu finden Sie im EGGER Zubehörprogramm die passende Lösung.

Kann der Boden auch in teils geöffneter Verpackung akklimatisiert werden?

Ja. Eine leicht beschädigte Verpackung ist nicht schlimm, wichtig ist, dass der Boden in jenem Raum, in dem er verlegt werden sollen, bzw. in einem Raum mit einem gleichwertigen Klima vor Beginn der Verlegemaßnahmen gelagert wird.

Muss man einen Kopfversatz einhalten?

Ja, bei allen EGGER Fußböden beträgt der Mindestversatz 20 cm. Ausnahme: Bei Langdielen (Format "Long") gilt ein Mindestversatz von 50 cm.

Welche Klebstoffe können für die vollflächige Verklebung der EGGER Designböden und EGGER Aqua+ Laminatböden verwendet werden?

Zur vollflächigen Verklebung von EGGER Designböden sowie EGGER Aqua+ Laminatböden sind ausschließlich die unter www.egger.com/downloads aufgeführten und freigegebenen Klebstoffe zu verwenden. Sämtliche Angaben des Klebstoffherstellers, wie beispielsweise Einlege- und Abbindezeiten, sind dabei einzuhalten.

Darf ich herkömmlichen Laminatboden im Badezimmer verlegen?

Nein. Nur EGGER Aqua+ Laminatböden, die eigens gekennzeichnet sind, dürfen im Badezimmer verlegt / verwendet werden.

Darf ein EGGER Aqua+ Laminatboden oder EGGER Designboden in einer Duschkabine verlegt werden?

Nein. EGGER Aqua+ Laminatböden und EGGER Designböden sind nur für Feuchträume freigegeben. Als Feuchtraum werden Räumlichkeiten mit erhöhter, aber ohne permanente Feuchte- / Flüssigkeitsbelastung und / oder periodisch hoher Luftfeuchtigkeit bezeichnet. Feuchtraumbereiche sind beispielweise Badezimmer, Küchen, Flure und Eingangsbereiche.

Welche Zusatzprodukte/Werkzeuge benötigt man für die Verlegung von Laminat?

Dank der Klick-Verbindungen geht die Verlegung von Laminatböden einfach und schnell. Das Zuschneiden, An- und Einpassen der einzelnen Elemente kann mit einer handelsüblichen Tauchsäge, Tischkreissäge und/oder Stichsäge erfolgen. Empfehlenswert sind in jedem Fall eine möglichst feine Zahnung und die Eignung zur Holzbearbeitung. Der entstehende Sägestaub sollte abgesaugt werden. Bitte achten Sie auch auf entsprechenden Augen- und Atemschutz. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, die Fußbodenelemente mit sogenannte „Laminatstanzen“ zu kürzen. Zum Ausmessen der Randdielen sind Zollstock (Meterstab) und Winkel erforderlich, für den richtigen Wandabstand braucht man Abstandhalter. Je nach Boden- und Untergrundart wird eine entsprechende Unterlagsmatte und Feuchteschutzfolie (Dampfbremse) benötigt. Für die Übergänge und Wandabschlüsse werden außerdem Bodenprofile und Leisten benötigt.

Wie wird Laminat um Heizungsröhre verlegt?

Zuerst wird die Position der Rohre ausgemessen und auf dem Laminatpaneel angezeichnet (bitte die Dehnungsfuge berücksichtigen). Den Lochkreis für die Rohre mindestens 16 mm größer als den Rohrduchmesser mittels Lochsäge ausschneiden. Sägen Sie danach mittels Stichsäge von der äußeren Längsseite der Diele, welche zur Wandseite zeigt, im 45° Winkel auf die Lochkreise zu. Dann das ausgesägte Stück einpassen und mit dem zuvor verlegten Paneel verleimen.

Wie verlegt man Laminat auf Treppen?

Bei der Verlegung auf Treppen müssen die Laminatpaneele passend zu den Stufen geschnitten und auf dem Untergrund verklebt werden. Für die Rand-/Wandbschlüsse werden Treppenprofile (spezielle Bodenprofile) eingesetzt.

Wann braucht man eine Ausgleichsmasse und ab wann kann man den Laminat drauf verlegen?

Mit einer Ausgleichmasse werden Unebenheiten im Verlegeuntergrund ausgeglichen. Erst wenn der Untergrund bzw. die Ausgleichsmasse ausgetrocknet/ausgehärtet ist (Herstellerangaben beachten) , kann mit der Verlegung des Laminatbodens begonnen werden.

Warum wird Laminat schwimmend verlegt?

Weil Laminatböden entsprechend konzipiert sind und – wie alle organischen Materialien – aufgrund von wechselnden raumklimatischen Bedingungen einem bestimmten Bewegungsverhalten (schwinden / wachsen) unterliegen. Bei dieser Art der Verlegung wird der Fußbodenbelag ohne feste Verbindung mit dem Unterboden verlegt und nur die einzelnen Fußbodenelemente werden mittels Feder und Nut (Klicksystem) miteinander verbunden. Somit kann sich der Fußboden frei auf dem Unterboden bewegen, man spricht vom „Schwimmen“.

Wie repariert man beschädigte Stellen am Laminatboden?

Kleine Beschädigungen der Oberfläche lassen sich mit der systembezogenen EGGER Reparaturpaste Decor Mix & Fill oder handelsüblichen Hardwachssystemen beheben.

Wie verlegt man die erste Reihe Laminatboden?

Zuerst sollte – in Abhängigkeit von der vorgesehen Verlegerichtung – geprüft werden, von welcher Raumseite man die Verlegung beginnt, so dass man schwierige Verlegesituationen gleich einmal vermeidet. Anschließend wird der Raum vermessen, um festzustellen, ob die erste Dielenreihe evtl. in der Breite verschmälert werden muss. Dies ist immer dann erforderlich, wenn die letzte zu verlegende Reihe rechnerisch schmaler als 5 cm ausfallen würde. Wie die Laminatbodendielen der ersten bzw. ersten beiden Reihen zu verlegen sind, hängt vom jeweiligen Klicksystem ab. Folgen Sie hier den Anweisungen der Verlegeanleitung.

Warum muss Laminat 48 Studen im Raum gelagert werden?

Damit die Laminatbodenelemente sich dem Raumklima anpassen, sich in Bezug auf das Wachstumsverhalten stabiliseren und das Einkklicken / Verriegeln der Elemente optimal funktioniert.

Muss der Untergrund unbedingt eben sein?

Der Verlegeuntergrund muss die benötigte Verlegereife haben, dies bedeutet, der Unterboden muss trocken, tragfähig, eben und sauber sein. Bei einem Messpunktabstand von 100 cm darf eine vertikale Abweichung von maximal 2 mm vorliegen. Größere Abweichungen sind durch entsprechende Maßnahmen (z. B. durch selbstverlaufende Spachtelmassen) auszugleichen.

Muss der Teppichkleber auch vor der Verlegung entfernt werden?

Der Verlegeuntergrund muss die benötigte Verlegereife haben, dies bedeutet, der Unterboden muss trocken, tragfähig, eben und sauber sein.

Kann man Laminat nachträglich lackieren?

Nein, die vollständig und dauerhaft versiegelte sowie mit festgelegtem Glanzgrad produzierte Oberfläche eines Laminatfußbodens lässt sich nicht aufarbeiten und/oder neu versiegeln. Eine nachträgliche Lackierung bzw. Versiegelung von Laminatböden ist weder nötig noch zulässig.

Wie repariert man einen tiefen Kratzer?

Bisher ist uns kein Prozess bekannt, durch den ein solcher Kratzer vollständig beseitigt werden kann. Mittels Retuschier- und Lackstift kann der Kratzer aber kaschiert und gefüllt werden.

Muss ein Rand- / Wandabstand installiert werden?

Ja, um das Bewegungs- / Wachstumsverhalten des Bodenbelages aufzufangen und eine Schallentkoppelung zum restlichen Bauwerk (zu den Wänden) sicherzustellen, ist bei der Verlegung von EGGER Fußböden ein Wandabstand von min. 8-10 mm einzuhalten. Bei überdurchschnittlich großen Räumen und/oder speziellen raumklimatischen Bedingungen /Schwankungen empfiehlt es sich, den Wandabstand entsprechend zu vergrößern. Handelsübliche Sockelleisten können in der Regel Randfugen von bis zu 17mm abdecken.

Was versteht man unter Raumschall?

Unter Raumschall versteht man das Geräusch, das beim Begehen eines Fußbodens im Raum erzeugt und wahrgenommen wird.

Was versteht man unter Trittschall?

Unter Trittschall versteht man das Geräusch das beim Begehen eines Bodenbelages in den darunter liegenden Räumen wahrgenommen wird.

Wofür braucht man Bodenprofile?

Bodenprofile benötigen Sie um Übergänge, Abschlüsse und Dehnfugenbereiche abzudecken. Bei der schwimmenden Verlegung sind Bewegungsprofile in Türen und ab einer Raumlänge / -breite von mehr als 10 m stets notwendig. Die Laminatfußbodenelemente beidseitig mit einem Abstand von 8-10 mm an das Unterprofil (Basis) heranlegen. Die daraus resultierenden Bewegungsfugen werden durch das Oberprofil abgedeckt.

Auf welchen Untergrund kann man Laminat verlegen?

Vor der Verlegung sollte die benötigte Verlegereife, der Verlegeuntergrund geprüft werden. Dies bedeutet, dass der Unterboden trocken, tragfähig, eben und sauber sein muss. Geeignete Untergründe sind alle Estricharten, einschließlich Heizestriche auf Warmwasserbasis, Holzspanplattenkonstruktionen, Holzfaserplatten, PVC, Linoleum, Natursteinplatten oder keramische Fliesen.

Wie wird Laminat an der Wand befestigt?

Mit EGGER Laminatdielen ist auch die Verkleidung von Wänden oder Wandbereichen möglich. Detailierte Informationen hierzu finden Sie auf www.egger.com/flooring/installation.

Kann Laminatfußboden bei einer beschädigten Oberfläche abgeschliffen werden?

Nein, Laminatböden können nicht geschliffen werden. Dafür können aber einzelne Laminatdielen ausgetauscht werden.

Kann ich EGGER Designboden mit einem Messer durchschneiden?

Ein Durchschneiden mittels Messer ist nicht möglich. Das Kürzen von Designdielen ist aber durch beidseitiges Einschneiden der Vor- und Rückseite mittels Cutter-Messer und kontrolliertes Abknicken über eine Bruchkante möglich.

Kann EGGER Designboden auch an der Wand befestigt werden?

Ja, EGGER Designbodendielen können mittels eines einfachen Montagesystems (Lattenunterkonstruktion + Befestigungsclips) im Wandbereich eingesetzt werden.

Wird der EGGER Designboden bei direkter Sonneneinstrahlung so heiß, dass die Oberfläche erweicht und nicht begangen werden kann?

Nein, das ist nicht möglich.

Wie groß darf die max. Abweichung zur Ebenheit im Unterboden sein?

Maximale Abweichung zur Ebenheit < 2 mm/m

Was sind feste Baukörper?

z.B. Wände, Türzagen, Rohrdurchführungen, Pfeiler, Treppen.

Welche relative Luftfeuchtigkeit muss vor, während und nach der Verlegung eingehalten werden?

Eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 70 %.

Welche Oberflächentemperatur muss vor, während und nach der Verlegung eingehalten werden?

Eine Bodenoberflächentemperatur von mindestens 15°C.

Muss der Designboden vor der Verlegung klimatisiert werden?

Ja, 48 Stunden, da eine holzbasierende Trägerplatte (UWF Trägerplatte) verwendet wird.

Kann man Laminat über alten Boden legen?

Laminatböden können über vorhandene Bodenbeläge wie z. B. PVC, Linoleum, Natursteinplatten, keramische Fliesen verlegt werden, wenn diese noch in einem ordnungsgemäßen Zustand sind und entsprechend den Vorgaben / Anforderungen in der Verlegeanleitung des Laminatbodens als verlegereif gelten. Alle anderen Altbodenbeläge und insbesondere textile Bodenläge müssen immer entfernt werden.

Sind Sauberlaufzonen notwendig?

Jede Bodenbelagsart ist vor der Einschleusung von Schmutzpartikeln sowie Wasser/Schnee durch entsprechende Schmutzfangzonen zu schützen. Darum sind Eingangsbereiche mit einer angemessen dimensionierten Sauberlaufzone / Fußmatte auszustatten. Bei gewerblichen Anwendungen, bei welchen die Bodenfläche direkt an den Außenbereich angrenzt, sollte eine in die Fusbodenkonstruktion eingelassene und entsprechend dimensionierte Sauberlaufzone, welche 3-4 Schritte ermöglicht, eingebaut werden.

Sind die EGGER Laminat-, Comfort- und Designböden für die Verlegung und Verwendung von im Bereich von Kaminöfen geiegnet?

Bauliche Mindestabstände zu Kaminöfen / Öfen müssen entsprechend den EU-Regularien bzw. nationaler Bauvorschriften eingehalten werden.

Was ist der Wärmedurchlasswiderstand?

Der Wärmedurchlasswiderstand (Einheit: m2 K/W) ist der Widerstand eines Bauteils gegen das Durchströmen von Wärme. Je größer dieser Wert ist, desto besser sind die Dämmeigenschaften. Um die Heizleistung nicht zu beeinträchtigen, sollte bei der Verlegung von Fußbodenbelägen auf einer Warmwasser-Fußbodenheizung der Wärmedurchlasswiderstand des Bodenaufbaus (Nutzboden + Dämmunterlage) nicht über 0,15 m2 K/W liegen.