Echte Macher erzählen ...

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Jack Marshall (20 Jahre) Auszubildender Industriekaufmann

Höchster Bildungsabschluss: Abitur in Schottland

Seit 2012 bei EGGER:

  • Praktikum in der Finanzbuchhaltung (Okt. 2012 bis Aug. 2013)
  • Ausbildung zum Industriekaufmann (seit Aug. 2013)
Entwicklungsprogramme:
  • Holzwerkstoffschulung (September 2013)
  • Schulung im Bereich Social Media (August 2014)
  • Interne EGGER Produktschulung (Februar 2014)

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Ihr Praktikum bei EGGER zu machen?

Nach meinem Abitur in Schottland wollte ich ein Praktikum für ein Jahr im Ausland machen, um meine Deutschkenntnisse zu verbessern. Meine Deutschlehrerin hat mir empfohlen, mich bei EGGER zu bewerben, weil EGGER als international tätiges Unternehmen sehr offen für internationale Praktikanten ist. Ich kannte EGGER auch schon flüchtig, weil es einen Standort in Hexham gibt, ganz in der Nähe von meinem Heimatort.

Wieso haben Sie sich dann auch für eine Ausbildung entschieden?

Das Praktikum bei EGGER hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich im Unternehmen sofort wohl gefühlt und mich schnell eingelebt. Auch die deutsche Kultur gefällt mir gut und ich wurde von meinen Kollegen gut aufgenommen. Deshalb habe ich mich dafür entschieden, in Deutschland zu bleiben und bei EGGER eine Ausbildung zum Industriekaufmann zu beginnen. Mein Deutsch hat sich schnell verbessert, aber auf meinen Akzent bin ich auch ein bisschen stolz! Ich möchte auch zukünftig bei EGGER bleiben und irgendwann in den Bereich Verkauf oder Marketing einsteigen.

Wie hat Ihre Ausbildung bei EGGER ausgesehen?

Während meiner Ausbildung durchlaufe ich für jeweils acht Wochen die verschiedenen Abteilungen. Bei mir fand so sechsmal im Jahr ein Abteilungswechsel statt. Das Ziel dabei ist, dass ich die wichtigsten produktionsrelevanten Abläufe kennen lerne und vielseitige Kompetenzen erwerben kann. Zweimal pro Woche gehe ich in die Berufsschule, wo wir die theoretische Ausbildung bekommen. Letztes Jahr habe ich für drei Wochen am Standort in Hexham gearbeitet. So konnte ich auch wieder einmal meine Heimat besuchen!

Welche Tätigkeiten üben Sie in Ihrer aktuellen Funktion als Auszubildender Industriekaufmann aus?

Momentan arbeite ich in der Abteilung Export im Verkauf. Dabei unterstütze ich meine Kollegen beim Erfassen von Aufträgen und beim Schreiben von Angeboten. Sehr interessant finde ich den Kundenkontakt, den ich in dieser Abteilung habe. Es ist sehr spannend, die Kunden persönlich kennen zu lernen und zu sehen, wo die Produkte hingehen und was damit gemacht wird. Außerdem arbeite ich an unserem Facebook- und Blogprojekt mit. Social Media ist ein ganz neuer Bereich, den man vielfältig fürs Unternehmen nutzen kann. Insgesamt sind 10 Azubis aus allen deutschen Werken im Redaktionsteam dabei. Wir posten Fotos, veröffentlichen passende Geschichten zum Unternehmen und stellen auch die neuen Azubis vor.

Welche Eigenschaften sind bei Ihrer Arbeit besonders wichtig?

Von einem Azubi wird viel Selbstständigkeit erwartet. Es ist wichtig, dass wir uns einsetzen und uns aktiv einbringen. Dann wird einem auch viel zugetraut. Man darf auch seine eigene Meinung vertreten. Das macht einen guten Eindruck und zeigt Einsatz. Durch die Abwechslung in den verschiedenen Abteilungen muss man immer offen für alles bleiben. Kreativität und gute Ideen helfen einem, sich im Unternehmen einzubringen.

Was schätzen Sie an EGGER besonders?

Mit über 7.200 Mitarbeitern ist EGGER ein sehr großes Unternehmen. Trotzdem spürt man deutlich, dass EGGER ein Familienunternehmen ist. Als Mitarbeiter hat man immer einen Ansprechpartner und es herrscht eine gutes Miteinander zwischen den Kollegen. Ein großes Thema ist hier auch das Gesundheitsmanagement. Ich finde es zum Beispiel toll, dass EGGER sich an den Beiträgen für das Fitnessstudio beteiligt.

Was gefällt Ihnen besonders gut an Brilon?

Ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach wird, mich hier in Deutschland einzuleben. Ich bin in Brilon von Anfang an sehr gut zurecht gekommen. Meine Kollegen haben mich sehr offen aufgenommen und ich habe hier schnell Freunde gefunden. Brilon ist eine sehr schöne Stadt und hat kulturell viel zu bieten, auch für junge Leute. Wenn man gerne Ski fährt, hat man es auch nicht weit zu guten Skigebieten. Und in Brilon gibt es sogar einen Pub, wo ich mich fast wie zu Hause fühle.

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