Echte Macher erzählen ...

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Silvia Fien (42 Jahre) Expert SAP CC Supply Chain Management

Höchster Bildungsabschluss: Diplomstudium Wirtschaftswissenschaften

Seit 1998 bei EGGER:

  • Sachbearbeiterin Arbeitsvorbereitung (1998 bis 2002)
  • Leitung Bereich Materialwirtschaft (2002 bis 2004)
  • Leitung SAP CC Logistik Deutschland (2004 bis 2005)
  • Leitung SAP CC Supply Chain Management Gruppe (seit 2005)
Fachkarriere:
  • IT.step

Beschreiben Sie bitte kurz Ihren beruflichen Werdegang.

Ich habe bei einem Leimholz-Hersteller eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht und dort anschließend mehrere Jahre in der Arbeitsvorbereitung gearbeitet. Währenddessen habe ich noch ein Studium zur Diplomkauffrau an der FernUni Hagen begonnen und bin dann zu EGGER gewechselt.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, bei EGGER zu arbeiten?

Nach 7 Jahren in meinem Ausbildungsbetrieb hatte ich das Gefühl, hier bereits alles gesehen zu haben und mich nicht mehr wirklich weiterentwickeln zu können. Zu der Zeit hatte ich mein Grundstudium abgeschlossen und wollte etwas Neues beginnen, wo ich auch in der Praxis hinzulernen konnte. Eine gute Bekannte, die selbst zu der Zeit bei EGGER gearbeitete hat, hat mich dann auf die offene Stelle in der Arbeitsvorbereitung aufmerksam gemacht. Die Perspektive für ein großes internationales Unternehmen zu arbeiten, hat mich sehr gereizt.

Welche Tätigkeiten üben Sie in Ihrer Funktion als Expert SAP CC Supply Chain Management aus?

In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit Optimierungen von verschiedenen Logistikprozessen. Sehr spannend sind unsere aktuellen Projekte, in denen wir mit RFID-Technologie arbeiten. Dabei handelt es sich um Chips mit Funktechnologie, die wir an unseren Waren anbringen und zum Beispiel bei der Werkseinfahrt direkt auf dem LKW über Antennen erkannt werden. Die Waren werden dann automatisch in ein System für die Lagerverwaltung und in SAP verbucht. Früher mussten das die Mitarbeiter selbst manuell in den Computer eingeben, jetzt machen die Waren das quasi von selbst. Das spart Arbeit und wertvolle Zeit. Dieses Know-How bieten wir auch unseren Kunden an. Das ist ja die Idee von Supply Chain Management: die Partner in der Kette vom Zulieferer bis zum Kunden so zu vernetzen, dass möglichst alle davon profitieren.

Welche Eigenschaften sind bei Ihrer Arbeit besonders wichtig?

In meiner Arbeit gilt es, Lösungen für bestehende Probleme zu finden und Optimierungspotentiale zu erkennen. Um diesen Job gut und gerne zu machen, braucht man sicher eine gewisse Neugier. Wichtig ist auch ein breites Prozesswissen, das man meist nur durch Erfahrung erlangen kann. Ich muss zuerst die Herausforderungen verstehen, mit denen die Kollegen im operativen Geschäft konfrontiert sind. Dann kann ich prüfen, welche Möglichkeiten uns die IT bietet, um Probleme zu lösen und Prozesse zu optimieren. Natürlich braucht man auch gute Kommunikationsfähigkeiten und muss zuhören können.

Was gefällt Ihnen an Ihrer aktuellen Arbeit besonders?

Am meisten schätze ich, dass meine Arbeit sehr abwechslungsreich ist. Unsere Ideen sind ein Teil von Lösungen, die die Prozesse bei EGGER und teilweise auch bei unseren Partnern schneller, einfacher und sicherer machen. Neue Projekte stellen uns immer wieder vor neue Herausforderungen.

Was schätzen Sie an EGGER besonders?

Der Wille zur Innovation wird bei EGGER gelebt, wir erhalten hier vollste Unterstützung. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Unternehmen Budget und Ressourcen für Forschungsprojekte und Prototypen freigibt, die noch im F&E-Status in unserer Branche sind. Bei EGGER wird von den Mitarbeitern Einsatz und Engagement erwartet, im Gegenzug wird einem aber eine hohe Flexibilität gegeben – etwa durch Homeofficezeiten oder flexible Arbeitszeitmodelle. Ich selbst bin Mutter und ich bin dankbar für diese Möglichkeiten, die mir helfen, einen spannenden Beruf und Familie in Einklang zu bringen, ohne dass eines von beiden darunter leidet.

Was gefällt Ihnen besonders gut in Brilon?

Ich genieße hier vor allem die Ruhe und die Nähe zur Natur. Bin aber auch begeistert davon in direkter Nähe dazu einen so internationalen Arbeitgeber gefunden zu haben. In meiner Freizeit verbringe ich so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie, wir sind dabei gemeinsam am liebsten sportlich aktiv. Das Hallenbad ist zu Fuß in zwei Minuten zu erreichen, und joggen oder biken können wir direkt von der Haustür aus und sind in fünf Minuten in der Natur. Für Kinder gibt es auch viele Freizeitangebote, z.B. das Sommertheater.

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