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Zwei ehemalige duale Studenten im Interview

Wie geht es nach dem dualen Studium bei EGGER weiter?

Neben der kaufmännischen oder gewerblich-technischen Berufsausbildung starten bei uns jedes Jahr auch einige duale Studenten in das Berufsleben. Der theoretische Teil des Studiums findet an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mosbach statt. In den Praxisphasen sammeln unsere dualen Studenten dann erste Berufserfahrung an unseren Standorten und lernen dabei häufig bereits ihren späteren Arbeitsplatz genauer kennen.

Moritz und Jean-Pascal

Zwei ehemalige duale Studenten: Moritz und Jean-Pascal

Wir haben mit Jean-Pascal und Moritz gesprochen, die beide Ende September ihr Studium abgeschlossen und nun eine feste Anstellung bei EGGER in Brilon haben. Wie fanden sie das duale Studium im Rückblick und was hat sich verändert, seit sie keine dualen Studenten mehr sind?

Jean-Pascal hat Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Kunststofftechnik an der DHBW in Mosbach studiert. Seit dem 01. Oktober ist er nun als Projektingenieur in der Kantenfertigung an unserem Standort in Brilon angestellt.

Moritz hat das duale Studium Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Internationale Produktion und Logistik an der DHBW in Mosbach absolviert und ist, ebenfalls seit dem 01. Oktober, als WHM Specialist – also als Spezialist für Warehouse Management - bei EGGER angestellt.

Jean-Pascal, Moritz, wie war das duale Studium im Rückblick für euch?

Jean-Pascal:
Die Kombination aus dem klassischen allgemeinen Maschinenbau und der vielseitigen Kunststofftechnik machte das Studium, welches zudem sehr praxisorientiert war, besonders interessant. Das Lernen an der DHBW war durch die kleinen Kurse und die Nähe zu den Dozenten sehr angenehm, auch wenn die Inhalte aufgrund des dualen Systems innerhalb von kürzester Zeit verinnerlicht werden mussten. Dabei war die finanzielle Unterstützung durch EGGER eine große Hilfe. In den Praxisphasen konnte ich bereits erste Berufserfahrung sammeln, die betrieblichen Abläufe erlernen und fachliche Kenntnisse erwerben. Für mich war es eine große Erleichterung, dass die Freizeitgestaltung trotz des dualen Studiums nicht zu kurz kam.

Moritz:
Ich habe mich für das duale Studium Wirtschaftsingenieurwesen entschieden, weil es mir wichtig war, nicht nur die produktionstechnischen Abläufe eines Unternehmens, sondern auch die im Hintergrund stehenden wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. Insbesondere die Kombination aus Theorie und Praxis stellte sich im Verlauf des Studiums als äußerst sinnvoll und interessant heraus. So konnte ich Wissen aus den Theoriesemestern, direkt in praktischen Projekten vertiefen. Die finanzielle und organisatorische Unterstützung durch EGGER erwies sich als eine große Erleichterung während des Studiums.

Das Studium habt ihr Ende September mit der Abgabe der Bachelorarbeit erfolgreich abgeschlossen. Wie geht es jetzt bei EGGER für euch weiter?

Jean-Pascal:
Seit dem 01. Oktober bin ich offiziell als Projektingenieur in der Kantenfertigung eingestellt und freue mich auf meine Zukunft bei EGGER.

Moritz:
Ich bin ich bei Egger als WHM Specialist eingestellt und betreue dabei sowohl Projekte des Tagesgeschäfts als auch die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen entlang der Systeme SAP EWM und RELAG. Hierbei freue ich mich besonders auf die in Zukunft anstehenden Herausforderungen bei EGGER.
Moritz

Wie war der Übergang vom dualen Studenten zum Arbeitnehmer für euch? Was hat sich am meisten verändert, seit ihr keine dualen Studenten mehr seid?

Jean-Pascal:
Ende Mai bekam ich von meinem Vorgesetzten ein attraktives Stellenangebot, da ein Kollege EGGER im August verlassen würde. Ich war zu diesem Zeitpunkt im sechsten Semester und meine Bachelorarbeit sowie einige Klausuren standen noch bevor. In den Wochen nach meinen letzten Klausuren wurde ich in meine neue Stelle eingearbeitet. Ab Mitte August habe ich die Stelle vollständig übernommen und parallel dazu meine Bachelorarbeit angefertigt. Die größte Veränderung liegt wahrscheinlich in der Verantwortung, die man jetzt trägt. Als Auszubildender steht man unter einem gewissen Welpenschutz, den man verliert, sobald man ins Berufsleben einsteigt.

Moritz:
In der Praxisphase nach dem fünften Semester bekam ich meine heutige Stelle das erste Mal angeboten. Daraufhin wuchs mein Interesse sehr schnell und ich entschied mich dafür, meine anstehende Bachelorarbeit auf die neue Abteilung abzustimmen. Diese Entscheidung hat mir enorm dabei geholfen einen guten Einstieg in die Abteilung zu gewährleisten. Anfang September gab ich dann meine Bachelorarbeit ab und startete mit dem Einarbeitungsprozess in die neue Stelle. Hierbei hat sich besonders die Anzahl an parallel laufenden Aufgaben verändert. Als Student arbeitet man recht ungestört an ein bis zwei Projekten, während im richtigen Berufsleben immer wieder akute und schnell zu lösende Aufgaben anfallen, welche die aktuelle Aufgabe unterbrechen.

Jean-Pascal

Habt ihr euch bestimmte Ziele für die nächsten Jahre gesetzt?

Jean-Pascal:
Zwar ist das duale Studium vorbei, das Lernen aber nicht. In den nächsten Jahren möchte ich möglichst viel technisches Know-how erwerben und auch meine Kenntnisse hinsichtlich Innovations- und Produktionsmanagement ausbauen.

Moritz:
Ich möchte in Zukunft meine systemische Kompetenz erweitern und ein berufsbegleitendes Masterstudium absolvieren, um zukünftig einen Beitrag zum weiteren Wachstum von Egger beizutragen.

Habt ihr zum Abschluss vielleicht noch einen Tipp für unsere zukünftigen dualen Studenten?

Jean-Pascal:
Während des Studiums fand ich besonders den Austausch mit Kommilitonen aus anderen Branchen sehr interessant. Bei der Zusammenarbeit in kleinen Lerngruppen konnten wir uns durch unsere Praxiserfahrung aus den Betrieben theoretische Inhalte gemeinsam besser erschließen. Mein Tipp wäre also, sich so viel es geht mit Kommilitonen auszutauschen und die Freizeit nicht zu kurz kommen zu lassen, da man ansonsten den Spaß an der Sache verliert.

Moritz:
Meinen Nachfolgern kann ich nur raten, die Vorteile der kleinen Kurse zu nutzen, um so sein eigenes Netzwerk aus Dozenten & Kommilitonen aufzubauen, um auch branchenfremdes Wissen und Erfahrungen mit in die eigene Ausbildung einfließen zu lassen. Mein Tipp: zu späterer Stunde trifft man auch den ein oder anderen Professor in den lokalen Gaststätten in Mosbach, um Gespräche aus dem Universitätsalltag weiterzuführen.

Mittwoch, Dezember 1, 2021