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Holzbau und Brandschutz – (k)ein Widerspruch

Bericht von der Baustelle Radauti - Teil 3

Mit der Entscheidung, das neue Bürogebäude in Radauti in modularer Holzbauweise zu errichten, setzt  EGGER auch in der eigenen Gruppe ein Zeichen für nachhaltigen Holzbau im Gewerbe- und Industriebau.

Da ein dreigeschossiger Holzbau in der Größenordnung von ca. 3.800 m² Bruttogrundfläche (Gebäudegrundfläche ca. 80 x 15 m²) in der Region ein echtes Pilotprojekt ist, erforderte die Umsetzung ein überzeugendes Brandschutzkonzept.
 
Kompetente Unterstützung holte EGGER sich daher mit dem Büro Kruse Dehne Brandschutzingenieure GmbH & Co. KG, Gifhorn. Die Brandschutz-Ingenieure wurden mit der Erarbeitung eines umfassenden Brandschutzkonzeptes für die Bau- und Nutzungsphase auf Grundlage der deutschen Musterbauordnung (MBO 2002) und der Muster-Richtlinie für hochfeuerhemmende Bauteile in Holzbauweise (M-HFHHolzR) beauftragt. Es wurden zusätzlich weitere europäische Regelwerke herangezogen und in konstruktiver Zusammenarbeit mit den örtlichen Bauaufsichtsbehörden abgestimmt.
 
Einige Details aus dem Konzept zum baulichen Brandschutz insbesondere zur Verwendung von EGGER Holz und Holzwerkstoffen möchten wir im unten stehenden PDF vorstellen. Generell lässt sich festhalten, dass OSB 4 TOP Platten, die vermehrt Verwendung im Gebäude finden, aufgrund ihrer höheren Rohdichte (640 – 600 kg/m³) eine geringe Abbrandrate aufweisen. Diese wirkt sich in der rechnerischen Bemessung positiv aus und zeigt, dass Brandschutz und Holzwerkstoffe kein Widerspruch sind.

EGGER
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