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Erfolgreiche Veranstaltung "Architekt(o)urismus - Macht Architektur Gäste?"

  • Erfolgreiche Veranstaltung
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EGGER und AIP konnten am 3. Dezember 2009 bei der ersten gemeinsamen Veranstaltung im Besucherforum in St. Johann in Tirol rund 70 Gäste begrüßen, vorwiegend Architekten aus dem Westen Österreichs.

Die zentrale Fragestellung der Veranstaltung war, ob zeitgenössische Architektur Vorteile für Tourismusunternehmen bringen kann. Hierzu präsentierten die Referenten vier komplett unterschiedliche Impulsgespräche und ihre verschiedenen Zugänge zum Thema "Architekt(o)urismus - Macht Architektur Gäste?"

Bibiane Hromas, Studienautorin und Vorsitzende der Plattform pla'tou, erläuterte zu Beginn der Impulsvorträge die Bedeutung von zeitgenössischer Architektur im Tourismus und stellte fest, dass nur rund ein Prozent der heimischen Tourismusbauten als 'richtig gute Architektur' bezeichnet werden können. Nach diesem spannenden Auftakt stellte Architekt Arkan Zeytinoglu seine Lösung zur Frage "Architekt(o)urismus - Macht Architektur Gäste?" anhand eines seiner Tourismusprojekte, dem Falkensteiner Hotel & Spa Carinzia am Fuße des Nassfelds, vor. Seine umfangreichen Bilddokumente fanden im Publikum breite Anerkennung. In lebendiger Art und Weise schloß der Impulsvortrag von Susanne Kraus-Winkler an das bereits Gesagte an. Sie berichtete als Miteigentümerin des Loisium Hotels über ihre Erfahrungen mit zeitgenössischer Architektur. "Architektur muss sich rechnen", war eine für die Praxis gültige Aussage von Kraus-Winkler und zeigte wiederum eine andere Herangehensweise an das Thema der Veranstaltung. Zuletzt begeisterte Tom Lechner das Publikum mit seinem Vortrag über "Bauen im Alpenraum ohne optischem Lärm". Er ging auch auf das Thema Materialität und traditionelle Architektur ein.

Spannende Diskussionsrunde
Nach den Vorträgen entwickelte sich eine lebhafte Podiumsdiskussion mit den unterschiedlichen Stimmen aus dem Publikum. So wurde auch die oftmals kritisierte "Lederhosenarchitektur" von den anwesenden Architekten als erfolgreich bewertet, abhängig von der Zielgruppe und dem Standort des Hotels. Einig waren sich alle Teilnehmenden, dass moderne Bauten das Image eines Betriebs oder einer Region durchaus positiv beeinflussen können und neue, vor allem jüngere Gästeschichten ansprechen.

Die Brisanz des Themas war auch nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung in den einzelnen Gesprächsrunden bemerkbar.

 
 

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EGGER Servicecenter