Echte Macher erzählen ...

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Dominik Fuchs (20 Jahre)
Betriebsschlosser Instandhaltung

Höchster Bildungsabschluss: Lehrabschluss Metalltechniker


    Seit 2011 bei EGGER:
  • Lehre Metalltechnik mit Hauptmodul Maschinenbau
  • Anstellung als Betriebsschlosser Instandhaltung (seit 2015)
    Weiterbildung:
  • Hydraulik & Pneumatik
  • Schweißkurs
  • Staplerschein
  • Englisch Fortbildung

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Ihre Lehre bei EGGER zu machen?

Schon während meiner Schulzeit an der HTL Jenbach für Maschinenbau war ich von Werkstätten und technischen Geräten fasziniert. Mein Vater war bei EGGER tätig und so kamen wir in Gesprächen über meine Ausbildungswünsche immer wieder auf die Firma EGGER. Die Erzählungen waren sehr positiv, auch die Vielseitigkeit der Aufgaben sowie die Anwendung der selben Bearbeitungsverfahren wie in der Schule haben mein Interesse an der Firma geweckt. Zudem lag die Firma in meiner näheren Umgebung, und so beschloss ich am Aufnahmetest zur Lehre bei EGGER teilzunehmen.

Wie hat Ihre Lehre bei EGGER ausgesehen?

Zu beginn lernte ich den Umgang mit Geräten und Materialien an verschiedenen Werkstücken. Nach ca. 1-2 Monaten durfte ich dann schon Gesellen begleiten, die am Werk Reparaturen an verschiedenen Maschinen vornahmen. Toll ist auch, dass man als Lehrling gleich mit anpacken darf, denn so bekommt man schnell einen Einblick in die verschiedenen Aufgabenbereiche. Zusätzlich wurde ich von meinem Team freundlich aufgenommen und konnte mich somit rasch in die neuen Aufgaben einarbeiten. Im Zuge des EGGER Austauschprogramms war ich zusätzlich eine Woche in einem anderen Werk tätig. Wir Lehrlinge waren in ein kleines Projekt in St. Johann eingebunden und durften so das Werk kennenlernen.

Welche Tätigkeiten üben Sie in Ihrer aktuellen Funktion als Maschinenbautechniker aus?

In der Instandhaltung sind wir für die störungsfreie Funktion von Maschinen zuständig. Im Werk gibt es viele unterschiedliche Maschinen die laufend gewartet und repariert werden müssen. Als Maschinenbautechniker ist es meine Aufgabe diese Apparaturen ständig zu kontrollieren, bei Ausfällen die Ursache zu finden, diese dann rasch zu beheben und gegebenenfalls zu optimieren. Aber auch wenn keine Reparaturen anstehen, können wir uns anhand verschiedener Maschinenzyklen auf die nächste Wartung einstellen und die benötigten Ersatzteile dementsprechend vorbereiten. Auch das tüfteln an Problemen gehört zu meinen Aufgaben, so habe ich beispielsweise eine Idee entwickelt die zur Optimierung einer Maschine beiträgt. Diese Idee durfte ich selbst umsetzen und ist nun im Einsatz. Durch die Größe des Werkes und die Anzahl der Maschinen ist der Aufgabenberiech sehr vielseitig. Dieser Abwechslungsreichtum gefällt mir an meiner derzeitigen Tätigkeit besonders gut und macht jeden Tag auf eine andere Art und Weise spannend.

Welche Eigenschaften sind bei Ihrer Arbeit besonders wichtig?

Für Wartungen und Reparaturen ist eine präzise und selbständige Arbeitsweise wichtig, auch Sicherheit im Umgang mit Maschinen wird natürlich groß geschrieben. Zusätzlich kommt man als Maschinenbautechniker an mathematischem Grundwissen nicht vorbei. In der Instandhaltung ist auch der Umgang mit Stresssituationen wichtig, denn im Störungsfall muss es oft schnell gehen. Da darf man nicht den Überblick verlieren und trotz Druck ruhig und bestmöglich auf die gegebene Situation reagieren. Neben dem erlernten Fachwissen ist, gerade in Stresssituationen, auch ein bisschen Improvisationsgeschick hilfreich.

Was schätzen Sie an EGGER besonders?

Ich fühle mich bei EGGER sehr gut aufgehoben. Man merkt, dass die Firma großen Wert auf die Übernahme ausgelernter Lehrlinge legt. Der Übergang ist gewünscht und man wird von den Betreuern gezielt auf die nachstehende Stelle und dessen Tätigkeiten ausgebildet. Ein wichtiges Thema bei EGGER sind auch Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten. Uns stehen unzählige Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung und wir nehmen diese auch gerne an. Ich besuche zum Beispiel gerade eine einjährige Englisch Fortbildung. Auch das EGGER Gesundheitsmanagement find ich toll, zusätzlich können wir uns bei der Initiative „EGGER läuft“ gemeinsam für den guten Zweck einsetzen. Trotz der Größe der Firma ist der Umgang unter Mitarbeitern stets kollegial und freundlich. Auch nach Feierabend unternehmen wir öfter was gemeinsam. So bilden sich Freundschaften und der Teamzusammenhalt wird zusätzlich noch gestärkt.

Was gefällt Ihnen besonders gut an Wörgl?

Am Standort Wörgl sind wir ein relatives kleines Team – eine kleine Familie sozusagen, und das Arbeitsklima ist dementsprechend kollegial. Ich wurde sehr offen aufgenommen und konnte mich rasch einleben. Die Stadt Wörgl bietet über das ganze Jahr hinweg viele Freizeitmöglichkeiten. Von Klettern, Skifahren, Schwimmen über Kino und Bowlen bis hin zu Lokalitäten und Shops – Wörgl hat für jeden was zu bieten.

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