Echte Macher erzählen ...

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Thomas Pointner (39 Jahre)
Personalentwickler / Lehrlingskoordinator

Höchster Bildungsabschluss:
Matura

    Seit 1999 bei EGGER:
  • Maschinenführer (1999 bis 2000)
  • Mitarbeiter Qualitätskontrolle/Qualitätsmanagement (2000 bis 2007)
  • Personalentwickler und Lehrlingskoordinator (seit 2007)
    Weiterbildung:
  • Diplomlehrgänge im HR-Bereich am MCI sowie am Institut für Management in Salzburg
  • Train the Trainer - Ausbildung
  • Six Sigma Black Belt
  • zahlreiche fachspezifische Ausbildungen und Seminare

Beschreiben Sie bitte kurz Ihren beruflichen Werdegang.

Ursprünglich bin ich gelernter Einzelhandelskaufmann. Ich habe bei einem Sportartikelhändler in Kitzbühel meine Lehre absolviert. Zusätzlich bereitete ich mich in Abendkursen für eine Zusatzlehre zum Bürokaufmann vor, welche ich ebenso erfolgreich absolvierte. Da Sport schon immer eine Leidenschaft von mir war, entschloss ich mich auch hierzu Ausbildungen zu absolvieren. Dies umfasste die Ausbildung zum Heilmasseur und zum diplomierten Fitnesstrainer. Der Start bei Egger erfolgte gleich nach meinem Zivildienst im Februar 1999.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, bei EGGER zu arbeiten?

EGGER hat in der Region einen sehr guten Ruf und ist als verlässlicher und attraktiver Arbeitgeber bekannt. Freunde hatten mir damals empfohlen, mich zu bewerben. Auch als Quereinsteiger wurde mir bei EGGER die Chance gegeben, mich zu beweisen. Diese Möglichkeit habe ich auch konsequent genützt. Ich konnte mich in die Richtung entwickeln, die mich schon immer interessiert hatte und mir Freude bereitet. Angefangen als Maschinenführer in der Imprägnierung arbeite ich nun im HR Bereich und bin für die Personalentwicklung und Lehrlingsausbildung zuständig. EGGER hat mich in meiner Entwicklung stets hervorragend unterstützt. Man muss hier nicht zwingend einen akademischen Abschluss haben, um Karriere zu machen.

Welche Tätigkeiten üben Sie in Ihrer Funktion als Personalentwickler und Lehrlingskoordinator aus?

Ich bin für die Planung und Koordination sämtlicher Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Mitarbeiter am Standort St. Johann verantwortlich. Auch in die Personalentwicklung an den Standorten Wörgl und Unterradlberg bin ich koordinativ mit eingebunden. Dabei gilt es grundsätzlich zu analysieren, in welchen Bereichen Fortbildungen nötig sind, und diese dann zeitlich und strukturell zu planen. Die Personalentwicklung fängt bei unseren Lehrlingen an – so gibt es etwa spezielle Englischkurse für Techniker – und geht bis hinauf ins Topmanagement, wo unsere Führungskräfte beispielsweise von externen Trainern individuell gecoacht werden.
Darüber hinaus bin ich als Lehrlingskoordinator für das Recruiting, das Personalmarketing und die Koordination des Bewerbungsprozesses zuständig. In Absprache mit der Geschäftsführung lege ich fest, wie viele Lehrlinge wir jedes Jahr in den Fachabteilungen benötigen, und wo und wie wir die potentiellen Lehrlinge ansprechen. Ich organisiere Schulbesuche, Messeauftritte, Elternabende und Einführungsveranstaltungen und bin gerne selber aktiv vor Ort.

Welche Eigenschaften sind bei Ihrer Arbeit besonders wichtig?

Am wichtigsten ist sicher die Freude am Umgang mit Menschen. Ich habe mit den unterschiedlichsten Personen zu tun – vom 15-jährigen Lehrling bis hin zur Landes- bzw. Werksleitung und darüber. Dementsprechend sind auch der Umgang und die Art der Kommunikation immer verschieden. Bei der Planung und Steuerung von Personalentwicklungsmaßnahmen sind Organisationsfähigkeit und Projektmanagement-Skills unabdingbar. Wenn es darum geht, Ausbildungskonzepte oder ähnliches vorzustellen, sind auch Präsentationsfähigkeiten und ein sicheres Auftreten gefragt. Bei größeren Veranstaltungen sind schon mal gut und gerne mehrere Hundert Personen im Publikum.

Was gefällt Ihnen an Ihrer aktuellen Arbeit besonders?

Am besten gefällt mir die Abwechslung, kein Tag ist wie der andere. Besonders große Freude bereiten mir der persönliche Kontakt mit den Lehrlingen und deren Betreuung. Neben meiner regulären Arbeit bin ich bei EGGER auch für das Gesundheitsmanagement mitverantwortlich. Ich organisiere Langlauf- und Kletterkurse und war letztens auch Projektleiter für unsere Familien- und Gesundheitstage.

Was schätzen Sie an EGGER besonders?

EGGER gibt seinen Mitarbeitern großen Handlungs- und Gestaltungsspielraum. Man kann sich in vielen Bereichen verwirklichen. Wer Fleiß und Ehrgeiz zeigt, kann sich persönlich enorm weiterentwickeln und alles erreichen. Für ein Unternehmen dieser Größe sind die Entscheidungswege sehr kurz, die Türen zu den Vorgesetzten stehen einem immer offen. Weiters schätze ich die Verlässlichkeit, die flexiblen Arbeitszeiten und den hervorragenden Zusammenhalt im Team.

Was gefällt Ihnen besonders gut an St. Johann?

In meiner Freizeit betreibe ich viel Sport. Die Region bietet mir dafür ideale Voraussetzungen: Es gibt Mountainbike-Strecken, Laufwege, Berge oder Langlaufloipen im Überfluss – die Natur liegt einem hier quasi zu Füßen. Ich schätze es auch, dass es in St. Johann beschaulich und ruhig zugeht. Trotz der idyllischen Lage inmitten der Natur ist St. Johann ziemlich zentral gelegen – Innsbruck und Salzburg sind nur eine gute Autostunde entfernt.

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