Echte Macher erzählen ...

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Thomas Krepper (33 Jahre)
Qualitätsmanager

Höchster Bildungsabschluss: Ausbildung zum Tischler


    Seit 2003 bei EGGER:
  • Maschinenführer im Elementewerk St. Johann (2003)
  • Mitarbeit in der Qualitätssicherung St. Johann (2006)
  • Produktionsmeister in Bünde (2007)
  • Qualitätsmanager in Bünde (2013)
    Entwicklungsprogramme:
  • Ausbildung zum Qualitätsbeauftragen durch Quality Austria (2010)
  • Führungskräfteseminare, Zeitmanagement etc.

Beschreiben Sie bitte kurz Ihren (beruflichen) Werdegang.

Ich habe 1999 meine Tischlerausbildung abgeschlossen und danach auch als Tischler gearbeitet. Nach einiger Zeit habe ich noch Erfahrungen in einer Schlosserei gesammelt, um dann 2003 zu EGGER in St. Johann zu wechseln. Hier konnte ich meine handwerklichen und technischen Fähigkeiten gut kombinieren und mich schrittweise weiterentwickeln. Mit meinem Wechsel in die Qualitätssicherung ergaben sich für mich ganz neue Möglichkeiten – so kam es auch zu Stande, dass ich seit 2007 mein Know-how am Standort Bünde einsetze, wo ich inzwischen als Qualitätsmanager tätig bin.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, bei EGGER zu arbeiten?

EGGER war mir als Unternehmen in der Region natürlich bekannt. Den Ausschlag für meine Bewerbung gab aber ein ehemaliger Arbeitskollege der Tischlerei, der vor mir zu EGGER wechselte und mir die Arbeit dort schmackhaft machte. Wichtig waren für mich die hohe Arbeitsplatzsicherheit, ein gutes Einkommen und die Möglichkeit, möglichst selbständig arbeiten und mich fachlich wie auch persönlich weiterentwickeln zu können. EGGER hat diese Anforderungen gut erfüllt, daher war die Entscheidung für einen Arbeitsplatzwechsel eine leichte.

Welche Tätigkeiten üben Sie in Ihrer Funktion als Qualitätsmanager aus?

Wie der Name bereits sagt, dreht sich meine Arbeit in erster Linie um die Qualitätssicherung. Mein Team arbeitet in einem Vier-Schichtsystem, da gibt es auch viel Koordinationsarbeit zu erledigen. Wenn Neuprodukte auf den Markt kommen, stimmen wir uns eng mit den Teamleitern ab. Dabei geht es darum, den gesamten Produktionsprozess zu prüfen und zu überwachen. Schließlich erwarten unsere Kunden die höchste Qualität von unseren Produkten, da dürfen keine Fehler passieren. Ich überzeuge mich auch regelmäßig selbst von ihrer Zufriedenheit. Jede Woche besuche ich einen Kunden direkt vor Ort und spreche mit ihm über Zufriedenheit und Verbesserungspotentiale. So bekommen wir direktes Feedback für unsere Arbeit. Ich finde: Wir machen unsere Arbeit dann gut, wenn der Kunde zurückkommt, nicht das Produkt!

Welche Eigenschaften sind bei Ihrer Arbeit besonders wichtig?

Da ich viel in direktem Kundenkontakt stehe, ist meine Kommunikationsstärke sicher von Vorteil. Man sollte ein überzeugendes Auftreten haben und muss sich auch einiges an Fachwissen zu den einzelnen Produkten aneignen. Da ich selbst auch an den Produktionsanlagen gearbeitet habe, weiß ich sehr gut was möglich ist und kann in meiner Schnittstelle zum Kunden auch viel technisches Know-how einbringen.

Was gefällt Ihnen an Ihrer aktuellen Arbeit besonders?

Die Kundenbesuche und –wünsche bringen immer neue Herausforderungen. Das macht meinen Arbeitsalltag abwechslungsreich und man lernt Tag für Tag dazu. Wenn wir als Team gemeinsam an neuen Lösungen arbeiten, merkt man den tollen Zusammenhalt unter den Mitarbeitern. Da ist man auch stolz darauf, gemeinsam etwas erreicht zu haben. Zum Beispiel das Labor, das in Bünde gebaut wurde: unsere Kunden sind immer beeindruckt, wenn wir es bei Werksführungen zeigen. Solche Rückmeldungen motivieren einen natürlich doppelt, wenn man direkt an der Umsetzung beteiligt war.

Was schätzen Sie an EGGER besonders?

Ganz wichtig ist für mich die Sicherheit meines Arbeitsplatzes. In Bünde wurde in den letzten Jahren laufend in das Werk investiert und auf ein kontinuierliches Wachstum gesetzt. Ich schätze auch sehr, dass EGGER einem die Chance gibt, sich weiterzuentwickeln und dabei auch Schritt für Schritt mehr Verantwortung zu übernehmen.Dazu kommen noch zahlreiche Sozialleistungen, von Schulungen bis zu unseren Obsttagen. Durch unsere Ideenbox bewegt sich auch hier ständig etwas: jeder Mitarbeiter darf sich einbringen, gute Ideen werden am Ende auch belohnt. Durch die „EGGER läuft“ Initiative habe ich selbst zum Laufen gefunden. Der Anreiz, mit jedem gelaufenen Kilometer auch etwas Gutes tun zu können, hat mich persönlich gleich angesprochen.

Was gefällt Ihnen besonders gut an Bünde?

Ich komme ursprünglich ja aus Österreich, da war es für mich Anfangs schon eine Umstellung, ganz ohne Berge zu leben. Aber ich habe schnell die Vorzüge der Umgebung hier kennen und lieben gelernt: ich bewege mich gerne in der schönen Natur, gehe Laufen oder auch Mountainbiken. Die Weser fließt direkt vor meiner Haustüre vorbei und an den vielen Seen kann ich auch regelmäßig Angeln gehen. Auch meine Frau habe ich in der Nähe von Bünde, in Bad Oeynhausen, kennengelernt – für mich und meine Familie ist das ein perfekter Wohnort. Ich habe es nah zur Arbeit und am Wochenende ist man auch mal schnell in Großstädten wie Hannover oder Osnabrück. Und ein verlängertes Wochenende an der Nordsee lässt sich auch hin und wieder einrichten.

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