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Karriere> Arbeitswelt> Standorte> EGGER in Unterradlberg> Interview Markus Androsevic

Ein Projektverantwortlicher Logistik Russland erzählt

Markus Androsevic
Ich schätze sehr das internationale Umfeld des Unternehmens – durch meine Arbeit in Russland und Österreich kann ich oft Dinge aus zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Das ist hilfreich, um flexible Lösungsansätze zu finden.
EGGER:
Wie sind Sie zu Ihrem Praktikum bei EGGER gekommen?
Markus Androsevic:
Während meines Exportmanagement-Studiums an der Fachhochschule Krems sind auch Pflichtpraktika vorgesehen. Ich kannte EGGER als großes und bekanntes Unternehmen, auch eine Freundin von mir hatte dort bereits gearbeitet. Da Russisch zu meinen Studienfächern zählte, ergab sich die super Möglichkeit, mein Praktikum in Unterradlberg mit einem Aufenthalt im russischen EGGER Werk Gagarin zu kombinieren.
EGGER:
Wie sah Ihr Praxissemester bei EGGER aus?
Markus Androsevic:
Ich verbrachte beinah 80% meines Praktikums in Russland. Das war zu Beginn schon ein ziemlicher Kulturschock – ich als Praktikant in einem total fremden Land. Gleichzeitig war es für mich eine tolle Chance, die ich nicht ungenutzt lassen wollte. Die Integration in die Teams in Unterradlberg aber auch in Russland ging sehr schnell. Ich hatte nicht das Gefühl als klassischer „Praktikant“ gesehen zu werden, sondern eher als vollwertiger Mitarbeiter. Dabei half auch, dass ich gleich ein konkretes Projekt zugewiesen bekam, das ich bis zum Ende meines Praktikums abschließen musste. Vieles von dem, was ich in Unterradlberg gelernt hatte, konnte ich in Russland direkt anwenden. Die Aufgabenstellung war wirklich motivierend und ich konnte mich und meine Vorstellungen gut einbringen.
EGGER:
Wieso haben Sie sich dazu entschieden, anschließend fix bei EGGER anzufangen?
Markus Androsevic:
Ich habe mich eigentlich in meiner Arbeit bei EGGER immer sehr wohl gefühlt. Sowohl menschlich als auch beruflich hat für mich alles gepasst. Mein Vorgesetzter hat mir nach dem Praktikum angeboten, auch während meines Studiums noch geringfügig in Unterradlberg zu arbeiten. Danach war es für mich der logische nächste Schritt, die Fixanstellung anzunehmen.
EGGER:
Was machen Sie aktuell als Projektverantwortlicher der Logistik Russland?
Markus Androsevic:
Gerade in der Logistik sind die richtigen Prozessabläufe entscheidend. Mein Hauptaufgabengebiet dreht sich um die Optimierung der gesamten Prozesskette. Vom Lager über die Produktionsplanung bis hin zur Auslieferung. Dabei wird nicht nur operativ, sondern auch finanziell geschaut, wo noch Optimierungsmöglichkeiten bestehen. Das Wissen, das hier generiert wird, wird dann Schritt für Schritt auch an die anderen Werke weitergegeben.
EGGER:
Was schätzen Sie an EGGER besonders?
Markus Androsevic:
Ich schätze sehr das internationale Umfeld des Unternehmens – durch meine Arbeit in Russland und Österreich kann ich oft Dinge aus zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Das ist hilfreich, um flexible Lösungsansätze zu finden. Das Zusammenspiel verschiedener Kulturen kennenzulernen ist dabei richtig spannend. Ich kann dadurch meinen eigenen Horizont erweitern. Gleichzeitig ist der familiäre Umgang untereinander ein großes Plus. „Nur gemeinsam kommen wir ans Ziel“ – das ist hier nicht eine leere Floskel, sondern wird tatsächlich so gelebt. Auch das fachliche Lernpotential ist für mich nach meinem Studium enorm, ich lerne beinahe jeden Tag was Neues dazu. Dementsprechend fordernd, aber auch interessant ist meine Arbeit.
EGGER:
Was gefällt Ihnen besonders gut an Unterradlberg?
Markus Androsevic:
Unterradlberg selbst ist natürlich eher klein, aber die Umgebung bietet eigentlich alles was man braucht. Es gibt St. Pölten als Landeshauptstadt mit der Infrastruktur für das „tägliche Leben“, die Wachau mit ihren malerischen Weinbergen und heimischen Spezialiäten, aber auch das Skigebiet Mariazell ist bspw. schnell erreichbar.