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Vom Azubi zur Führungskraft

Wir haben uns mit Mattias Keuthen, dem Marketingexperten für unsere dekorativen Produkte getroffen und ihn zu seiner Ausbildung und seiner Zeit bei EGGER interviewt ;-)

v.l.n.r.: Luisa, Laura, Mattias Keuthen, Jack

v.l.n.r.: Luisa, Laura, Mattias Keuthen, Jack


Wann hast du deine Ausbildung bei EGGER begonnen?
Mattias Keuthen:
Meine Ausbildung zum Industriekaufmann bei EGGER hat am 1. August 1997 begonnen. Das war ein Freitag. Zeitgleich mit mir ist noch eine Industriekauffrau gestartet. Wir haben zunächst mit der damaligen Personalleiterin die letzten Formalien geklärt und durften dann mit einer Gästegruppe das Werk besichtigen und an einem gemeinsamen Mittagessen teilnehmen. Danach war der erste Tag auch schon vorüber. Das war vermutlich der entspannteste Tag während unserer gesamten Ausbildung.
Welche Stellen hast du nach deiner Ausbildung durchlaufen?
Mattias Keuthen:
Keine mehr. Ich glaube, dass zu jedem persönlichen Werdegang auch immer etwas Glück gehört. Und das hatte ich: Das Marketing war meine vierte Ausbildungsabteilung. Der damalige Marketingleiter sprach mich nach den vier Wochen dort an, ob ich mir vorstellen könnte, in dieser Abteilung später einmal zu arbeiten. Das konnte ich mir gut vorstellen, weil mir die Aufgaben sehr viel Freude bereitet haben. Nach ein paar Monaten hat mich der besagte Marketingleiter erneut angesprochen, ob ich nicht sofort in die Marketingabteilung wechseln möchte. Nachdem auch das Personalbüro zugestimmt hatte, war ich die letzten 6 Monate meiner Ausbildung schon im Marketing und bin dort bis heute geblieben.
Warum sollte man sich bei EGGER bewerben?
Mattias Keuthen:
EGGER ist ein international agierendes, mittelständisches Familienunternehmen mit 7.215 Mitarbeitern. In diesem Satz sind schon drei gute Gründe genannt. Die Internationalität ermöglicht viel Spielraum für die eigene Entwicklung. Der Mittelstand ist heute der Motor der Volkswirtschaft – nicht nur in Deutschland. Und als Familienunternehmen ist die Beziehung der Eigentümer zu ihren Beschäftigten eine viel persönlichere. Das sieht man besonders in Krisenzeiten, wo sich z.B. Aktiengesellschaften viel schneller und umfassender von Mitarbeitern trennen, nur damit die Zahlen wieder stimmen. Zudem ist der Werkstoff Holz toll, weil natürlich und unglaublich vielseitig. Darüber hinaus ist die Ausbildung bei EGGER qualitativ top und bietet gute Perspektiven für eine Weiterbeschäftigung nach Bestehen der Prüfung. Auch die Nebenleistungen wie z.B. die Erstattung von Fahrkosten und Lernmitteln oder die eigene Ausbildungswerkstatt sind herausragend.
Darüber hinaus ist die Ausbildung bei EGGER qualitativ top und bietet gute Perspektiven für eine Weiterbeschäftigung nach Bestehen der Prüfung.
Was hat dich in deiner Ausbildung besonders geprägt?
Mattias Keuthen:
Die Menschen! Letztlich geht es immer um den Kontakt mit Menschen.
Wenn du nochmals vor der Ausbildung wärst, würdest du dich nochmal für EGGER entscheiden, wenn ja warum?
Ja, sofort! Die Gründe sind identisch mit meiner Antwort auf die Frage, warum man sich bei EGGER bewerben sollte.
Mattias Keuthen:
Wie schafft man es vom Auszubildenden zur Führungskraft?
Mattias Keuthen:
Zunächst benötigt man eine solide Ausbildung, wie die bei EGGER. Die alleine reicht allerdings nicht aus. Man geht heute davon aus, dass man im Leben bis zu drei „Ausbildungen“ durchläuft. Dazu gehört die schulische Laufbahn, dann die eigentlichen Berufsausbildung oder das Studium und dann noch eine weitere Qualifikation. So war es auch bei mir. Nach dem Abitur und der Ausbildung habe ich noch eine Weiterbildung bei der IHK absolviert. In Kombination mit Berufserfahrung, also dem nötigen Fachwissen, ergibt sich daraus der Grundstock. Auch Fremdsprachenkenntnisse sind wichtig – allen voran Englisch. Bei EGGER durfte ich dann noch am Nachwuchsführungskräfte-Programm „Startklar“ teilnehmen. Neben Fleiß und dem Willen wirklich Führungskraft werden zu wollen, benötigt man dann noch Geduld, Glück und Unterstützung. Mein Chef z.B. hat mich damals sehr stark gefördert. Ihm verdanke ich, dass ich diesen Weg überhaupt gehen konnte. Aber auch die Kollegen aus der Abteilung sind sehr wichtig, gerade dann, wenn man vom Mitarbeiter zum Vorgesetzten wird. Mein heutiges Team hat mich ebenfalls sehr gut unterstützt, wofür ich sehr dankbar bin. Zu guter Letzt ist noch soziale Kompetenz von großer Bedeutung. Wer mit sich selber nicht zufrieden ist, immer schlechte Laune hat und das auch jeden spüren lässt, zeichnet sich nicht gerade als potentielle Führungskraft aus. Wer nicht freundlich und respektvoll sein kann, sollte nicht mit Menschen arbeiten. Das gilt nicht nur für die Bedienung im Hotel oder der Gaststätte, sondern auch für die Führungskraft im Unternehmen.

Mittwoch, Mai 20, 2015