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Investitionen am Stammsitz St. Johann in Tirol

EGGER investiert über 70 Millionen Euro in richtungsweisende Großprojekte im Stammwerk in St. Johann. Ein neues Hochregallager, ein Recyclingturm und ein zweiter Biomassekessel sind geplant. Die Investitionen stehen im Zeichen der Steigerung der Umwelt- und Nachhaltigkeitsleistung sowie der Automatisierung.

Die Werksleitung präsentierte die Investitionspläne: Albert Berktold, Rainer Bachmaier, Michael Happ, Matthias Danzl (v.l.)

Die Werksleitung präsentierte die Investitionspläne: Albert Berktold, Rainer Bachmaier, Michael Happ, Matthias Danzl (v.l.)

Optimierte Lagerhaltung

Ein neues, zusätzliches Hochregallager wird seinen Platz auf einer Fläche von rund 3.800 m2 einnehmen. Die Einlagerung von Holzwerkstoffen wird voll automatisch in insgesamt 4.480 Ganzformat-Lagerplätzen auf 33 übereinander liegenden Ebenen erfolgen. Auf dem neuesten Stand der Technik wird das Lager viele Abläufe im Werk effizienter, schneller und deutlich sicherer gestalten.

Verbesserter Ressourceneinsatz

EGGER setzt auf die Verwertung von Altholz-Recyclingmaterial, um die kostbare Ressource Holz zu schützen. Am Standort in St. Johann soll nun der Anteil an Recyclingholz in EGGER Produkten weiter erhöht und damit der Bedarf an Frischholz reduziert werden. Zu diesem Zweck wird im Rahmen der Investitionspläne ein Recyclingturm „Cleaning-Tower“ entstehen. Dieser dient der Aufbereitung und Reinigung des Altholzes. Aus diesem Prozess wird Recyclingmaterial in höchster Qualität hervorgehen, das ideal für die Produktion von Holzwerkstoffen verwendet werden kann.

Ausbau der Energieeffizienz

Damit nicht genug: Das Umwelt- und Energieprojekt soll mit einem zweiten Biomassekessel weiter ausgebaut werden. Das integrierte Energiekonzept im Werk St. Johann ermöglicht schon jetzt, fossile Energieträger einzusparen. Durch die Verbrennung von Biomasse und biogenen Produktionsrückständen, die stofflich nicht mehr eingesetzt werden können, wird Wärmeenergie erzeugt. Damit werden nicht nur die eigenen Bedarfe gedeckt, das Werk speist auch Abwärme in das Fernwärmenetz der Gemeinden St. Johann und Oberndorf ein. Mit dem zweiten Biomassekessel können die beiden Gemeinden künftig mit noch mehr nachhaltiger Heizenergie versorgt werden. Zudem wird mittels Kraft-Wärme-Kopplung erstmals auch Strom aus Biomasse für die Produktion im Werk erzeugt.

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